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Was man bei dem Aufgezählten ebenfalls nicht unterschätzen darf, ist das erwähnte Antibe-schlagtuch. 78 Viele Brillenbesitzer machen näm-lich den Fehler und reinigen Ihre Brillen mit herkömmlichen Brillenreinigungstüchern oder gar dem Kram, das eine große Fastfoodkette zu seinen BBQ Burgern für die Handreinigung mit beilegt. Bei Brillen mit Antibeschlagschutz nehmen so die säurehaltigen Brillenputztücher die Anti- Fog-Schicht ab und danach steht man sehr schnell im Nebel. Daher von uns der Tipp – Nur mit klarem Wasser die Brillen spülen oder mit extra dafür hergestellten Spezialmitteln. Ok, anhand der beigelegten Materialien haben wir auf absehbare Zeit keine Probleme dieser Richtung. Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte, das Aussehen! Niemand setzt sich eine Brille auf, die bescheuert ausschaut oder gibt dafür 130,00 Dollar aus (was der VKP dieser Brille ist). Bei der Wolfspider hat man jedoch weder am Design der Verpackung noch an dem der Brille selbst gespart. Der Rahmen der Brille hat einen aktuell sehr beliebten „Stealth-Look“ ohne dabei übertrie-ben oder aufdringlich zu wirken. Das Gesamt-profil wirkt sehr flach, was sich auch später bei uns beim Tragen in Verbindung mit diversen Helmen bestätigte. Vorab gesagt, die Brille passt optisch und funktional hervorragend zu den aktuellen Helmen. Wenn wir schon bei den Helmen sind, lernten wir auch ganz schnell einen weiteren Vorteil zu schätzen. Das Brillenband befindet sich auf beiden Seiten abgesetzt von dem Glas. Dies hat den Vorteil, dass die Brille beim Tra-gen in Verbindung mit einem Gefechtshelm fest und sehr bequem auf dem Gesicht sitzt. Es klingt zwar etwas bekloppt, wie wir den Sitz der Brille testen, doch stelle man sich einfach einen Redakteur mit Helm und Brille vor, an dem seine Kollegen an besagtem Helm stark herumwackeln. Die Brille saß fest, ging die Helmbewegungen optimal mit, hob sich aber nicht vom Gesicht ab um zu verrutschen. Das Brillenband lässt ebenfalls genug Spielraum zu, dass man sämtliche Helm und Kopfgrößen problemlos damit abdecken kann. Setzt man die Brille ohne Helm auf, drückt sie etwas auf die Schläfen. Da sie anhand der Gussform bei uns erst die optimale Passform bekam, wenn ein Helm das Brillenband seit-lich etwas heraushob. Hier vermuten wir aber, dass der Kunststoff bei oftmaligem Nutzen noch etwas gutmütiger wird. Da man die Brille nicht ständig auf hat, son-dern diese auch oft genug oben auf dem Helm lässt, ist es um so praktischer, dass ein Schutzschlauch mit angebracht ist. Diesen zieht man einfach über die Brille und schützt so die Gläser vor Verkratzen oder Zu-stauben. Im Gegensatz zu anderen Brillen die-ser Machart verzichtete man bei Revision auf eine Schaumstoffeinfassung der Auflagefläche auf das Gesicht. Die Wolfspider dichtet zwischen Gesicht und Brille mit einer simplen Gummilippe ab. Dies ist wiederum sehr gut, zieht man den Schutz-schlauch öfter über die Brille – es kann kein Schaumstoff abbröseln oder wegreißen! Der Tragekomfort wird aber dadurch nicht ge-mindert. Die Gummimischung der Lippe ist optimal ausbalanciert und fühlt sich durchweg gut an. Um besagte Kontaktfläche kommt ein sehr wichtiger Teil der Brille – die Klimatisierung. Auf der Ober- und Unterseite hinter dem Glas befinden sich großzügige Lüftungsschlitze, welche die Luft gut zirkulieren lassen um dem Beschlag durch Transpiration entgegen zu wir-ken.


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