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69 Besagte Abzüge gibt es aber für das Zweibein. Im Gegensatz zum Original ist es zu dünnwan-dig und leicht. Für das Airsoftspiel reicht es vermutlich den meisten aus, doch kennt man das Original, möchte man es schnell dagegen austauschen. Ein anderer Punkt ist die Umsetzung des Zweibeins. Wir haben keine Ahnung warum man bei der Entwicklung vom Original abwich und eine Stellschraube zwischen die Bei-ne setzte. Sicherlich, die Einstellbarkeit des Zweibeinwinkels mag ein tolles Gimmick sein, doch gehört das einfach nicht auf ein MG42! Ebenfalls ist die Arretierung an dem Gehäuse ein weiterer Schwachpunkt der Konstruktion. Auch hier hat die Haltevorrichtung zu viel Spiel und wackelt dementsprechend herum. Wirft man sich wie mit einem echten MG42 in Stellung, wissen wir nicht wie lange dies gut gehen wird, ohne dass das Zweibein ernsthaft Schaden nimmt. Was soweit ok ist, ist die Spannung, wenn man das Zweibein an das Rohrgehäuse anlegt, die-se ist zwar etwas schwächer als bei dem Origi-nal, aber ausreichend. Die Dornen am Fuß des Zweibeins sind eben-falls gut gemacht und zeigt jedem, dass diese Waffe nicht für eine Schießbahn, sondern für den Feldeinsatz entwickelt wurde. Insgesamt empfehlen wir aber jedem Spieler mit dem MG42 sich ein MG3 /MG42 Zweibein zu besorgen und es gegen das Vorhandene auszutauschen - es passt. Das Rohrgehäuse, an dem zuvor erwähnte Bauteile angebracht sind, ist wiederum sehr schön gefertigt. Das Blech ist robust und kann einiges einste-cken, was andere Airsofts vermutlich eher alt aussehen ließe. Die gefalteten Blechprägeteile sind sauber ausgestanzt gut miteinander verbunden wor-den und optisch sehr sehr nahe am Original. Hier passt aber auch ein anderes Thema gut, spricht man doch gerade von dem verwende-ten Blech. Insgesamt ist das MG spürbar leich-ter als ein Original. Der Gewichtsunterschied begründet sich im verwendeten Material und den Wandstärken der Prägeteile. Weitere große Faktoren sind die Airsoftinnerei-en in Form der leichten Gearbox statt einem massiven Metallverschluss sowie die Verwe-nung eines leichten Rohrs statt dem schweren Stahlrohr des echten MG42. Das geringere Gewicht ist weder von Nach- noch von Vorteil. Wenn klein Johnny in den USA in seiner Wehrmachtsuniform mit seinen 12 Jahren am spielen ist, ist es sicherlich ein Verkaufsargument, dass er nicht das Original-


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