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Der Rückstoßverstärker ist beim MG42 eines der Haupterkennungsmerkmale der Waffe und derart viel Liebe zum Detail lässt Gutes hoffen für den restlichen Testverlauf und den Gesam-teindruck. 68 Passt aber auch ein original MG3 Rückstoß-verstärker auf das MG42? Schließlich gibt es genügend Spieler, die aus dem MG42 das Bundeswehr MG3 bauen wollen... Die Antwort lautet nein, denn das Gewinde stimmt nicht überein und bedarf Änderungsar-beiten. Es ist jedoch mit mittleren Bastelkennt-nissen durchaus machbar. Wie man auf dem mittleren Foto unten der Seite 63 noch gut sehen kann, existiert keine Rohrführungshülse. Diese ist aber anhand der Tatsache, dass es sich um eine Airsoft handelt und diese auch kein Wechselrohr benötigt, überflüssig und könnte eh nicht gesehen wer-den. Der Rückstoßverstärker wird über ein authen-tisch geformtes Blech sicher arretiert und hat direkt hinter dieser Vorrichtung den Kornträger. Dieser kann mit ähnlichem Widerstand wie beim Original ausgeklappt werden und macht einen robusten, massiven Eindruck. Über eine Klemmschraube kann das Korn seitlich ver-stellt werden. Wiederum hinter dem Korn liegt die Aufnahme für das Fliegerabwehrvisier des MG42. Dieses liegt der Waffe nicht bei, was aber auch nicht weiter stört. Im Gegensatz zum MG3 der Bundeswehr ist das Fliegerabwehrvisier beim MG42 aufsteck-bar gewesen, sah aus wie ein überdimensio-nale Drahtzielscheibe und nicht so effektiv, wie man es sich damals gewünscht hätte. Da wir jedoch nicht vorhaben auf Spatzen zu schießen und im Bereich Airsoft die Flugab-wehr im Schwerpunkt beim Einsatz von In-sektenspray liegt, nicht aber im Schuss selbst, können und möchten wir hier keinerlei Abzüge vergeben.


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