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wehr. Was also tun? Nach etwas Recherche fanden wir einen passenden Sportabzug von der Uhl GmbH, bei dem es möglich ist alles individuell auf unsere Bedürfnisse einzustel-len 8 - beginnend mit einem Abzugsgewicht von 1000g mit einstellbarem Weg und Druckpunkt. Den Telefonhörer in die Hand genommen und das Projekt kurz vorgestellt - erneut direkt eine Kooperationszusage. Spitze! Angefragt bei Heckler & Koch sieht es jedoch bis heute noch unklar aus. Hier ist noch keine Kooperationsentscheidung getroffen worden - jedoch wurde klar, dass alle Teile möglich wä-ren, außer dem Mündungsfeuerdämpfer. Hier handelt es sich um eine Eigenentwicklung die nicht Zivilisten zugänglich werden soll. Das Sorgenkind war somit erst einmal der Mündungsfeuerdämpfer. Hier waren die Ame-rikaner jedoch schneller und fertigten einen optisch gleichen, welcher über HKparts.net vertrieben wird. Ein paar Emails über den gro-ßen Teich geschickt, das Projekt vorgestellt und ebenfalls eine Kooperationszusage erhal-ten, konnten wir hier aufatmen. Die große Enttäuschung folgte aber auf dem Fuße. Nach Anfrage als „Airsoftmagazin“ bei Schmidt & Bender, vielen Telefonaten mit dem Geschäftsführer erhielten wir von ihm die Aus-sage: „In diesem Umfeld möchten wir unsere Pro-dukte nicht sehen!“ Macht Euch als Airsoftspieler aber keine Sor-gen, wir als ASM geben uns weiter mit Euch Assis ab! (Ironiemodus aus) Es folgte die Aus-sage von Gunny: „Ok, dann wird das ZF halt andersweitig beschafft“. Bleibt noch die Montage für das ZF und das Aimpoint von ERA-Tac (Recknagel e.K.). Hier stehen wir voe dem Problem, dass das Unter-nehmen mit HK einen Exklusivvertrag über die ZF Montage geschlossen hat und daher nur über HK an das Material zu kommen ist. Es sind also noch einige Lücken im Projekt, welche wir aber in Kooperation oder ohne die-se schließen können. Wir hoffen aber einmal das Beste und freuen uns jetzt schon über die zahlreichen Zusagen die wir bislang erhielten. Wir waren selbst positiv überrascht, dass wir derart viel positives Feedback erhielten, wo-bei das vorangegangene „Keiler Projekt“ eine türöffnende Position inne hatte - wir konnten nämlich zeigen was wir zu Leisten vermögen und das schuf auch für dieses Projekt bei vie-len großes Vertrauen. Fassen wir also zusammen was wir haben und mit was wir deshalb beginnen können. Unser frühes MR308 ist vorhanden, ein Uhl Sportabzug, der MFD von HKparts.net und die Möglichkeit professionell über die Fa. Pulver-beschichtung Nord mit Cerakote zu lackieren. Somit ist klar, wir übergeben die Waffe Ger-man GunWorks und die Jungs bereiten alles für die Grundlackierung vor. Wir gingen also über zu Schritt 1 unseres Vorhabens. Schritt 1: Die Waffe wurde komplett zerlegt - und mit „komplett“ meinen wir KOMPLETT! Damit man die Übersicht behält, haben wir alle Teile einer Funktionsgruppe in eine Tüte gepackt, be-schriftet und vorsorglich Fotos im unzerlegten und zerlegten Zustand geknipst. Dieser Schritt ist wichtig, damit man die Waf-fe später noch zusammen bekommt, dann wenn das Zerlegen schon ein paar Tage her ist! Nun hat man die Hauptbauteile und viele kleine Tütchen mit den Funktionsteilen davon. WICHTIG! Bei Realwaffen (MR308) Euer Vorgehen immer mit einem erfahrenen Büch-senmacher abklären, da Ihr nicht alle Bau-teile (schussrelevante Baugruppen) bear-beiten dürft. - Als Airsoftspieler - lasst ja die Gearbox zusammen und entnehmt diese nur. Schritt 2: Bevor man ans Lackieren überhaupt erst den-ken kann, müssen vorab schon Änderungen vorgenommen werden! Das G28 hat auf dem rechten Upper seitliche Fräsungen mit der Aufschrift „ROUND LOG!“ und „SCHUSSZAHL DOKUMENTIEREN!“. Diese Schrift kann ein gut ausgestatteter Büchsenmacher einfräsen oder ein Geschäft, welches z.B. Pokale, Türschilder etc. fräst. Die Letter sind Deutsche Normschrift - Frästiefe waren 0,3mm (Nicht tiefer bei einem MR308 zwecks Schussbelastung). Für Details bitte uns anschreiben, dann kön-nen wir Euch die Bemaßung geben! Ansons-ten abwarten, kommt im großen Artikel im Airsoftmagazin. Das Gravieren liegt bei ca. 50 - 70€ und das ist nur der Anfang einer ganzen Reihe von Ände-rungen und Anbauten - realisiert also gleich vor-ab, dass echte Handwerkskunst Geld kosten wird - und das Handwerk keine fertige Fräsung ist, sondern Vorbereitung, Testsfräsungen, Größenjustierung der Letter und und und... Zeitaufwand für uns war eine Stunde bis zur fer-tigen Fräsung und der Preis ist somit völlig ok! Wie Ihr auf dem Bild schön seht, wurde der Bereich „Heavy Metall Gutenberg“ bei uns nun erledigt und die Vorbereitungen auf Schritt 3 laufen (VL)


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