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Erst muss der Abzugsbügel zusammenge-drückt 76 werden, dann lässt er sich nach un-ten klappen und damit auch die gesamte Ab-zugseinheit abziehen. Daraufhin lässt sich der Hinterschaft, welcher aus einem Stück mit der unteren Schafthälfte besteht, vom Systemge-häuse, Lauf und vorderen Handschutz abzie-hen. Damit wäre die S-AEG in Ihre Grundteile zer-legt und zum Vorschein kommt die speziell geformte Gearbox, welche außerordentlich massiv wirkt. Wir gehen nun nicht so weit, die Gearbox zu öffnen. Laut ICS ist diese aber schon von Haus aus or-dentlich bestückt, und zwar mit 8mm Kugella-gern, Nylonpiston und verstärkten Zahnrädern. Zieht man die Kabel aus dem Hinterschaft vollständig heraus, kommt eine MOSFET-Ein-heit zum Vorschein, welche Gearboxjams vor-beugt. Sollte es trotzdem einmal zum Jam kommen, genügt es den Abzugsbügel zu entfernen und man erhält mit Hilfe eines Schraubendrehers Zugriff auf die Switchunit, durch deren Betäti-gung die Blockade schnell gelöst werden kann. Soweit so gut. Wir haben uns den M1 Garand von ICS nun lange genug angesehen, jetzt wird es Zeit für die Funktionstests. Als erstes legen wir einen 9,6 Volt Smalltype-Akku in den Hinterschaft, was durch eine in der Schaftkappe eingelas-sene Klappe problemlos und mit nur wenigen Handgriffen geht. Das Laden des Magazins geht mit dem bei-liegenden Loading-Tool recht flott, allerdings raten wir dringend davon ab, die Kapazität voll auszureizen. Wir haben es anfangs mit abge-zählten 42 BBs versucht und mussten diese regelrecht hineinprügeln. Als wir probeweise den Schieber (welcher die Kugeln festhält) gelöst haben, tat sich nichts – heißt also, das Magazin würde nicht zuführen. Erst unterhalb von 34 BBs klappt es problem-los.


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