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Als uns ein Paket mit der Absendeanschrift von Swiss Eye erreichte, waren wir auf den In-halt 68 sehr gespannt. Mit dem Teppichmesser kurz geöffnet, lächel-ten uns zwei bedruckte Kartons an, welche als Inhalt Brillen vermuten ließen. Wir freu-ten uns, denn wer die älteren ASM Ausgaben kennt weiß, dass wir mit höchsten Tönen über die Swiss Eye „Raptor“ sprechen, welche „für unsere Augen“ die Airsoftbrille der letzten fünf Jahre schlechthin ist. Noch heute ist die „Rap-tor“ die Refferenz für alle Schutzbrillen, welche wir testen. Als wir dann die beiden schön bedruckten Bril-lenkartons in der Hand hielten, brachte uns das bezüglich dem Inhalt nicht weiter, denn beide Brillen waren in einem schwarzen Mi-krofaser- Säckchen, welches nebst späterer Aufbewahrung auch zur Reinigung dienlich ist. Als wir ins besagte Mikrofasersäckchen schau-ten, kamen zwei Brillen zum Vorschein, mit de-nen wir nicht gerechnet hätten. Die „infantry“ war uns bis dato unbekannt und schon beim ersten Betrachten wurde klar, dass es sich hierbei um eine Helmbrille handelte. Irgendwie kam uns die Form aber bekannt vor, denn wir hatten etwas derartiges bereits in der Hand gehabt. Als Gunny ins Büro kam schaute er auf die Brillen und sagte: „Hey, wollt Ihr jetzt auch noch Fallschirmspringen gehen?“ Es war klar woher uns die Brillen bekannt vorkamen, denn Gunnys Sprungbrille hat nahezu die sel-be Form und ebenfalls einen Gummi statt Bü-gel. Nur dass diese Brille schon fast 10 Jahre auf dem „Buckel“ hat. Bei genauerem Betrachten fallen aber einige Unterschiede auf. Der verwendete Gummi ist robust, rund und erinnert mehr an einen Spanngummi, als an einen dünnen Hosen-bundgummi wie bei der alten Springerbrille. Durch die Brille durchgeschlauft und doppelt nach hinten geführt, mündet er an einem Le-derstück mit der Prägung „Swiss Eye“. Spielt man mit besagtem Gummi etwas herum, merkt man gleich, dass hier qualitativ hochwertige Materialien zum Einsatz kommen und selbst über längere Zeit nichts ausleiern wird. Das Lederendstück ist klettbar und lässt so ein besseres Handling zu, möchte man die Brille an einem Helm festmachen. Wer kennt nicht das Problem eine Schutzbrille über einen Helm zu bringen, ohne dass sie bei den ers-ten beiden Versuchen einem wieder entgegen springt? Im Test war das Handling spitze, selbst an dem normalen BW Gefechtshelm, wel-cher eine sehr glatte Oberfläche aufweist und anhand dem Son-nenschild und der Form gerne dazu neigt Helmbrillen einfach nach oben ab-zuwerfen. Bislang alles gut, aber wie schaut es mit dem Glas selbst aus? Die beiden uns vorliegenden Modelle „clear“ und „smoke“ sind bautechnisch identisch, le-diglich ist die Eine klar, die Andere mit Rauch-glas. Was uns bei Brillen am meisten stört, ist immer das typische Beschlagen, wenn der Träger un-ter Last am Schwitzen ist. Swiss Eye versuch-te dem Beschlag-Problem mit kleinen Rillen in der Schaumstoffauflage Herr zu werden, über welche die Luft zirkulieren kann. Ebenfalls hat die Brille eine neue „ultimo Antifog-Beschich- Swisseye Helmbrille „Infantry“ clear & smoke


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