Page 62

ASM_28

Dies wurde professionell mit „hübsch“ hergerichteten Nonnen (Opa & MP5) und einem Apfelpre-diger 62 (Tannerfield) erledigt. Den-noch hielt man breitflächig an der innig geliebten Religion der „Gül-denen Banane“ fest und stand wei-terhin treu im Glauben. Nach vereinzelten über den frü-hen Nachmittag aufgekommenen Scharmützeln schmiedete der Hauptarbeitgeber der Dorfbevöl-kerung Drogenbaron „Escobar“ ei-nen perfiden Plan um die für seine Mohnernte sich negativ auswirken-de Besatzungsmächte. Am störendsten empfand er die IFF Kräfte, denn kaum ein Verspre-chen wurde gehalten. Somit berief er ein Treffen mit den Chef der Butcher ein, welches zum Inhalt hatte, dass er ihnen den IFF Chef ausschaltete, sofern die But-cher ihm nicht länger in sein Dro-gengeschäft reinfunkten. Dieser Plan wurde angenommen. So ließ Escobar zwei Melder zu der IFF gehen und schlug ein Tref-fen mit dem IFF-Chef „Wardog“ vor. Über Funk einigte man sich auf 15:30 Uhr auf dem Mohnfeld neben dem Dorf. Um falsches Vertrauen zu wecken, schnitt Escobar den selben Plan der IFF vor – also eine Verbrüde-rung gegen die Butcher. Die IFF ging darauf ein, als auch auf die Bedingung, dass man sich unter vier Augen träfe und ohne Waffen. Escobar legte vor dem Treffen Nahsicherer für einen Hinterhalt aus, welche das Feuer auf den IFF Chef eröffnen sollten, sobald er sich entfernte und ihnen ein freies Schussfeld bot. Als Wardog mit drei Nahsicherern das Feld erreichte, ließen beide ihren Personenschutz zurück und näherten sich einander mit offenen Jacken und gezeigten Händen um sicher zu gehen, dass niemand eine Waffe dabei hätte. Escobar ging bewusst langsamer, so dass der IFF Chef deutlich wei-ter von seinen Nahsicherern ent-fernt war, als er selbst – positio-nierte sich so, dass seine Männer


ASM_28
To see the actual publication please follow the link above