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Als die Butcher und IFF eingesi-ckert 60 waren, begann der große Camp-Aufbau beider Spielpartei-en. Jeder suchte sich ein halbwegs geeigneten Ort zum Aufbau der Zelte, richtete einen kleinen Ge-fechtsstand ein und machte sich so schnell wie möglich gefechtsbereit. Zur selben Zeit begann auch die Dorfbevölkerung ihrem Alltag nachzugehen. Man sorgte sich um die Mohnfelder, schaute nach den Hütten und lebte das einfache Leben eines hinterwäldlerischen Bauern. Während die Butcher recht schnell den Kontakt zur Dorfbevölkerung suchten, sah man bis spät in die Nacht nichts von der IFF. Diese liefen in ihrem Verfügungs-raum Streife und außer kleinen Be-gegnungsgefechten zwischen den beiden Parteien geschah nicht viel. So komisch es klingt, dies ist gut so, denn die Teilnehmer lebten sich in die Rolle ein und gingen keine unnötigen Risiken ein – es kam nicht zu Hollywoodaktionen, welche eine Mil-Sim zu einem Fun-game degradieren. Die erste Kontaktaufnahme zwi-schen den Dorfbewohnern und der IFF fand um 22:00 Uhr statt. Die Dorfbe-wohner von Recon-Villa-ge schauten Nachts nach dem Befall ih-rer Mohnfel-der durch den Nacht-Mohn- Käfer, welcher allgemein als großes Pro-blem für die Ernteerträge bekannt ist, da er den Mohn frisst. Bei besagter Kontrolle fand man aber ein Minenfeld vor dem Acker und eine zertrampelte Ernte. Auf der Suche nach dem Verur-sacher, traf man seitens der Dorf-bewohner auf die IFF, welche erst einmal für den Schaden verant-wortlich gemacht wurde. Hier verlangte man Entschädi-gung, welche in Form des Minen-räumens zu Sonnenaufgang und einer Sach- oder Geldspende ab-gewickelt werden sollte. Schlau wie die Bauern sind, ging man in Folge des Gesprächs aber auch zu den Butchern und berich-tete von der zertrampelten Ernte und dem Minenfeld. Hier erklärte man sich ohne viel Verhandeln dazu bereit das Mi-nenfeld zu Sonnenaufgang zu räumen und für die Ernteverluste aufzukommen. Letztlich hat man also die beiden Parteien gegenein-ander ausgespielt und wartete mit Spannung auf das was bei Son-nenaufgang passieren würde. Während der Nacht sollte es aber nicht langweilig werden, denn die Orga nutzte eigenständig auf-tretende Lageänderungen um Schwung in die Sache zu bringen. So meldeten durch Zufall beide Spielparteien um 23:15 Uhr den Bedarf nach Trinkwasser über den Äther. Kurzerhand legte man einen Punkt im Spielfeld fest, verbrachte durch Orgas dorthin Wasser und meldete beiden Parteien den sel-ben Abholpunkt. Das Rennen von dem niemand der IFF oder Butcher etwas wuss-te war eröffnet. Das große Begeg-nungsgefecht freudig erwartend, verpassten sich beide Spielpartei-en zeitlich, weshalb es wieder nicht „krachte“.


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