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Unsere Erfahrung zeigt nämlich, dass vor allem die kleineren Ver-anstaltungen 58 mit ausgewählten Teams (alle auf gleicher Wellen-länge) mehr Spaß generieren kön-nen, als Großveranstaltungen bei denen hunderte Personen ihr eige-nes Süppchen kochen. Somit steht taktische Umsetzung, bekannte Gesichter „treffen“ den Reizen eines Großevents mit sei-ner schieren Masse an Teilneh-mern gegenüber. Dass die Recons beides können steht nicht mehr zum Beweis, denn sie veranstalteten auch die dies-jährige GoHo mit uns. Nachdem wir also Donnerstag-morgen auf dem Gelände waren, bezogen wir erst einmal Quartier. Wir hatten noch einen Tag um uns auf das Spiel einzustimmen, alles vorzubereiten, wie üblich mit allen und jedem zu quatschen und die neuesten Likörentwicklungen der Plessainer zu testen. Als Bergbewohner waren wir vor-erst positiv überrascht, denn wäh-rend wir zwei Tage zuvor 20cm Neuschnee auf der Alb hatten, wa-ren dort sogar noch Blätter an den Bäumen. Die Freude legte sich aber schnell, denn die Temperatu-ren unterschieden sich kaum und lagen ebenfalls knapp über dem Gefrierpunkt – AEG Wetter! Für die Teilnehmer bedeutete dies das übliche verbarrikadieren der ausgekernten Gebäude, Folien spannen über die fehlenden Fens-ter und Türen sowie hoffen, dass irgend jemand einen Gasheizer dabei hat. Im Falle der BD3 kein Problem, denn die Teilnehmer sind keine Funspieler und haben jah-relange Airsofterfahrung bei Wind und Wetter. Auch hier merkte man die Erfah-rung der Spieler, denn nahezu alle Teilnehmer nutz-ten den Anreise-tag und waren sich darüber be-wusst, wie wichtig es ist hier noch et-was Zeit vor dem Spielbeginn zu haben und alles geregelt anzugehen. Schon während der Nacht von Donnerstag auf Freitag, sorgten die Recons für eine tolle Struktur. Das Catering war bis in die Nacht besetzt und bis zum nächsten Mor-gen rotierten die Vereinsmitglieder im Zweistundentakt im Wachauf-trag. Schon jetzt war klar, bei dieser kleinen Anzahl von Teilnehmern, einem Ticketpreis von 35€ ist man hier auf eine finanzielle, schwar-ze 0 aus und der Modus Operandi liegt bei einem guten Spiel. Am nächsten Morgen aus dem Schlafsack gefallen, kurz einen schönen warmen Früchtetee und ein belegtes Brötchen für gerade mal 50Ct. Gegessen, kam lang-sam Bewegung auf das Gelände. Um 11:00 Uhr war das erste Antre-ten und die üblichen Sicherheits-belehrungen und eine knappe Ge-ländeeinweisung wurde gemacht. Allen Teilnehmern wurde schnell klar, dass es eine optische Tren-nung zwischen den Butchern (Ost-block Tarnmuster oder Oliv) und der IFF (Westliche Tarnmuster) gibt. Am Schluss des Antretens hieß es dann: „Teileinheitsführer-Briefing um 1200 / Spielstart 1500“.


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