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53 Nach dem Vergleich der Pufferfeder fällt unser Blick unweigerlich auf da Innere des Schlit-tens. Auch hier gibt es bauartbedingte Unterschie-de, welche direkt ins Auge fallen. Natürlich hat das Original kein Nozzle wie die Airsoft, dennoch schaut die Lösung von KWA gut aus und ist optisch angepasst. Andere Hersteller fertigen die Nozzles in verschiedenen Farben - hier entschied man sich richtig für schwarzen Kunststoff. Bedenklich ist aber auch hier die Abnutzung des Materials durch den Gebrauch. Der Lack im inneren des Schlittens zeigt starke Abnut-zungserscheinungen, was letztlich nicht be-deutet, dass es ein schlechter Lack sein muss, sondern die Waffe zu stark am Griffstück schleift. Somit ist klar, dass die Fertigungstoleranzen und die Lösung für die Schlittenführung im Vergleich zum Original nicht optimal umge-setzt wurden. Dies klingt erstmal tragisch, ist aber alles noch im Rahmen was man einer „guten“ Airsoft durchgehen lassen kann. Dennoch empfehlen wir den Bastlern unter Euch die Verwendung von Fett und Schleifpapier um den Repetier-vorgang zu optimieren. Das Gegenstück zum Schlitten ist der Griff mit der Auslösemechanik. Die KWA weißt hier zwar Ähnlichkeit auf, zeichnet sich aber durch die übermäßige Verwendung von Messing- und Blechteilen aus. Beim Original kann man sich derartige Mate-rialien nicht erlauben. Die mechanischen Tei-le sind aus Stahl gefertigt und wirken deutlich robuster. Schaut man sich ge-nauer um und betrachtet den Hammer der Airsoft, so weist dieser einen leichten Gußgrat auf. Jetzt sollte man meinen, dass das Original hier besser weg kommt. Weit gefehlt, denn das Original hat einen grö-ßeren Gußgrat am Hammer als die Airsoft. Letztlich also genau anders herum, als man es eigentlich erwartet hätte. Sollte also jemals wieder jemand sagen die Verarbeitung der Airsoft unterscheidet zum Original, erinnert man sich lieber an diesen Artikel.


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