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Im Vergleich stehen deshalb die HK USP Tacti-cal 50 (Kaliber .45), auch bekannt unter dem Na-men P-12 als Dienstwaffe des KSK – sowie die KWA USP .45 (Kaliber 6mm BB). Auf den ersten Blick haben die Waffen einen kleinen optischen Unterschied. Die Airsoft hat eine einfachere Visierung und das Rohr ist kürzer, da ihm das Gewinde für die Aufnahme eines Schalldämpfers fehlt. Das waren aber auch schon die bautechni-schen Unterschiede, ansonsten gleichen sich die Pistolen wie ein Ei dem Anderen. Die KWA USP .45 existiert aber auch als USP Tactical mit den identischen Eigenschaften des Originals – nur sind die Pistolen dann optisch derart ähnlich, dass selbst wir auf den Fotos kaum mehr einen Unterschied finden würden. Legt man beide Pistolen nebeneinander, stellt man nur sehr marginale Unterschiede fest. Der Airsoft fehlen die Zulassungsgravuren des Be-schussamts und die Bezeichnung der Waffe ist einfach nur aufgedruckt, nicht graviert. Nichts was einem auffallen könnte, wenn man nicht den direkten Vergleich hat und die Pistole aus etwas Entfernung sieht. Was die Abnutzungserscheinungen angeht, so bemerkt man direkt einen qualitativen Un-terschied. Beide Waffen erfuhren in etwa die selbe Nutzungsdauer. Während bei dem Original nahezu keine Ab-nutzungsspuren durch Holsterung zu finden sind, ist der Lack der Airsoft bis aufs Metall abgeschliffen. Auch die Magazine unterscheiden sich gering-fügig. Airsofttypisch ist das Einlassventil am Magazinboden. Im Gegensatz zu einem 12 Schuss fassenden Originalmagazin, hat man bei der Umsetzung von KWA ein paar Streben verbaut – warum dies so ist? Keine Ahnung! Auffällig ist auch, dass das Original auf dem Magazinboden noch das Kaliber „.45“ und den Waffentyp „USP“ erhaben darstellt. Schaut man von vorne auf die Pistolen, ist auffällig, dass die Stange der Rückstoßfeder bei der Airsoft unlackiert, die des Originals im Farbton der Waffe ist. Ansonsten erneut keine Möglichkeit einen Unterschied zu finden. Spannender wird es schon eher, wenn man auf den Abzugsbügel am Griffstück schaut. Das Original weist eine Prägung „WARNING – REFER TO OWNER`S MANUAL“ auf. Bei der Schreibweise des Plurals von „Owner“ fragte ich mich ob es gewollt mit einem Abostroph geschrieben wird?


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