Page 33

ASM_28

erlicherweise unsere Soldaten nicht als aufopferungsbereite Vertreter unserer Landesinteressen, sondern als etwas „Schlechtes“. Mehr als ein „Soldatenmenü“ im Restaurant oder ein „So, du warst also in Af-ghanistan“ haben diese Männer in unserem Land kaum zu erwarten – und dies ist in Anbetracht deren Leistung für uns alle beschämend. Auch die für unsere Militärs wichtigen Orden sind maximal über soldatische Leistung mit anderen Ländern zu erhalten, denn ein notwendiges „Eisernes Kreuz“, dessen Ursprung hunderte Jahre zurück reicht, könnte man im Inland mit nationalsozialistischem Brauchtum verwechseln - also gibt es derartiges einfach nicht. Kann man in Afghanistan gewinnen? Glaubt man der westlichen Politik verzeichnen wir in jedem Bericht Fortschritte bei der Befriedung und Hilfe des Lan-des. Dies ist auf politischer Ebene notwendig um dem Volk das Gefühl zu vermitteln, die Verluste an Menschen und Finanzen seien gerechtfertigt. Diese Haltung vertreten auch all zu gerne die Medien, welche ihre Schlüsse meist anhand der Berichte aus po-litischer Hand verfassen müssen. Wie schon im Vietnamkrieg der USA in den späten 60ern, wiederholt sich auch hier die Geschichte und die Zeit wird die Wahrheit ans Licht tragen. Die USA zogen letztlich immer Mehr Soldaten aus dem Land zurück und sämtliche aufgegebenen Stützpunkte wurden direkt von den Vietkong eingenommen. Eine aufgebaute Armee aus Südvietnamesen sollte angeblich im Stande sein das Land nun selbst zu halten und als genügend Amerikaner das Land verließen kam der große Sturm der VC, welche den Rest vertrieben. Ausrüstung Kopfbereich: Watch Cap, Peltor com Tac II Oberkörper: Pullover, Zentauron Plattenträger, Lindnerhof Chest Rigg, Mechanix Handschuhe Beinbereich: MC Crye Hose, Blackhawk Serpa Holster, Maindl Desert Fox Waffe: G36KA2, P8 33 Der Krieg war verloren, das Land wieder in Feindeshand und alle Opfer, die man erbrachte, waren vergebens. Kommt uns das irgendwie bekannt vor?


ASM_28
To see the actual publication please follow the link above