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Garmin Foretrex 401 Nach dem Erfolg der Foretrex Vorgängermo-delle 62 erschien der Nachfolger, das 401. Die Beliebtheit des Geräts begründet sich auf sei-ne Größe, Gewicht, Funktionen und der Be-triebsdauer. In Zeiten von Smartphones fragen sich viele, weshalb man ein GPS-Gerät überhaupt noch kaufen soll, kann man doch über die Handys derartige Funktionen ausüben. Warum also ein Foretrex 401 für fast 200€ kaufen? Ganz einfach, schaltet mal euer Smartphone an und versucht damit 17 Stunden am Stück das GPS laufen zu lassen - und versucht dann euer Handy direkt mit zwei AAA-Batterien wie-der zu starten. Mit 87,3g inklusive den besagten zwei AAA Batterien, ist es ein Leichtgewicht am Hand-gelenk. Die weiteren Daten sorgen ebenfalls für Be-geisterung, denn die Ausmaße sind für das was das Gerät kann sehr Kompakt - (BxHxT) 7,5 x 4,3 x 2,3 cm. Auch das Schwarz-Weiß-Display erfüllt seinen Zweck und ist mit 3,6 x 2,3cm ausreichend. 100x64 Pixel ist natürlich nicht die Welt, aller-dings ebenfalls völlig ausreichend - schließlich handelt es sich nicht um ein Gerät mit Kar-tenwiedergabe. Besagtes Display lässt sich jedoch selbst bei intensiver Sonneneinstrah-lung gut ablesen und bei Nacht kann es per Knopfdruck in einstellbaren Helligkeitsstufen illuminiert werden. Wer mit dem GPS navigieren möchte, benö-tigt entweder eine zusätzliche Karte oder kann vorab über die USB Schnittstelle 20 Routen mit bis zu 500 Wegpunkten einspeichern. Das Gerät zeichnet aber auch automatisch die zurückgelegte Strecke auf und kann bis zu 10 Tracks mit 500 Wegpunkten speichern. Egal welche Karte man auch vorliegen hat, man kann das Gerät auf eine Vielzahl von Ko-ordinatengittern einstellen. Uns interessieren die zivilen Anwendungen herzlich wenig, weshalb wir uns bei diesem Artikel mehr auf die sinnvollen Funktionen und Eigenschaften bei militärischen oder airsoft-spielbasierenden Handlungen konzen-trieren. Somit kommt man unweigerlich zu der Was-serfestigkeit. Laut Herstellerangaben ist das Gerät laut Norm IPX7 geschützt. Dies bedeu-tet, dass der tiefste Punkt des Geräts für 30 Mi-nuten auf 1m Tiefe unter Wasser liegen muss, ohne dass dieses eindringen darf. Das Gehäuse darf dabei bis zu +/- 5 Grad Kel-vin (was auch Celsius entspricht) Temperatu-runterschied zum Wasser betragen. Hört man also „IPX7 Standard“ klingt das er-steinmal sehr wichtig und ganz gut. In der Realität ist aber 1m Wassersäule schnell er-reicht und ein kalter Gebirgsbach im Sommer sprengt locker die 5°C Temperaturunterschied des IPX7 Standards. IPX8 oder 9 wären hier definitiv wünschens-werter, denn dies wäre ein annehmbarer Mili-tärstandard, der auch andauerndes Untertau-chen umfassen würde. Allerdings wollen wir nicht kleinlich sein und das Gerät fällt vermutlich nur für Kampf-schwimmer aus den Testkriterien raus. Das Batteriefach hat eine schöne dicke Gum-milippe, welche unseren Anforderungen locker reicht. Das Armband ist ebenfalls robust gehalten und hält das Gerät sicher am Handgelenk. Wer es dort nicht tragen möchte, der kann es auch problemlos durch Molle-Schlaufen wursteln.


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