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Schon jetzt büßt der Gesamteindruck mächtig ein, denn mit dem Original hat dieser Aufbau nur sehr wenig zu tun. Nimmt man nun eine Gehäusehälfte ab, kommt der innere Aufbau zum Vorschein. Hier wird klar – Der Konstruk-teur 60 muss ein Russe gewesen sein! Der Auf-bau ist äußerst simpel und macht einen sehr robusten Eindruck. Wie man auf den Bildern schön sieht ist alles aus Metall und besitzt die Spaltmaße einer Kalaschnikow... einer echten Kalaschnikow. Die anderen beiden Waffen unterscheiden sich hierbei von den Internals kaum. Lediglich das Zerlegen wird einem deutlich schwerer gestaltet, denn die Schrauben sind nur mit ganz feinen Schraubendrehern zu lösen und sie unterscheiden sich noch in einem weiteren Punkt – sie haben einen Schlitten. Die Toka-rew und Stechkin sind also etwas aufwändiger gestaltet, was den Preisunterschied zur Maka-row auch erklärt. Die Makarow liegt bei 89,00€, die Tokarew bei 139,00€ und die Stechkin bei 149,00€. Die robuste Umsetzung des Airsoft-Funkti-onsprinzips ist somit bei allen drei Pistolen gegeben und sollte mal die CO2 Kapsel mit-ten im Gefecht leer sein, kann man vermutlich ruhigen Gewissens noch mit der Pistole nach dem Gegner werfen – ohne zu befürchten sie schießt danach nicht mehr. Schusstest Stechkin Die Pistole ist wie erwähnt die Größte der Drei Testwaffen. Ebenso massiv ist somit auch der Schlitten auf der Waffe, welcher funktionsfähig ist. Die CO2 Kapsel eingelegt und mittels der Feststellschraube eingedreht, ist nun Druck auf dem BB-Beschleuniger. Mit Aufklicken der Griffschale schaut sie nun auch wieder wie eine normale Pistole aus. Das Magazin noch schnell mit dem Maximum an 18 BBs befüllt und wieder eingeführt kann der Test losgehen. Als der erste Schuss brach, kam es zu er-staunten Gesichtern – die Pistole ist für CO2 Pistolen recht laut. Das gefällt, denn die Waffe brüllt mit jeder Abzugsbetätigung „Power“! Ob aber Power dahinter steckt, wird der Chroni zeigen. Dieser gibt der Waffe bei 0,2g BBs im Durchschnitt 1,48 Joule Energie, was für CO2 Pistolen Mittelfeld ist. Eher problematisch sind einzelne Ausreißer, welche bis zu 1,8 Joule Energie entwickeln. Die Schussleistung ist so-mit alles andere als konstant. Schießt man die Waffe normal, kommt eine CO2 Patrone auf zwei bis drei Magazine, was ganz ordentlich ist. Viel faszinierender ist al-lerdings ihr Cooldown-Verhalten. Triggert man die Waffe schnell durch, zeigt sie sich enorm gutmütig. Wir schafften es nicht der Stechkin mit ei-nem schnell durchgeblasenen Magazin einen Cooldown zu verpassen. Selbst als wir den Schlittenfanghebel herabdrückten und die Kapsel leer knipsten schafften wir es nicht.


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