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Dieses Mal testen wir drei Pistolen des russi-schen 54 Airsoft-Herstellers Gletcher. Die Soldier of Fortune GmbH aus Berlin schickte uns dafür die Testwaffen, welche allesamt russische Mo-delle sind wie die PM-A, APS-A und TT-A. Hinter den Kürzeln verbergen sich optisch bekannte Modelle wie die Tokarew (TT-A), die Makarow (PM-A) sowie die Stechkin APS (APS-A). Sämtliche Modelle sind also bekann-te Armeewaffen der Sowjetischen Armee und in dieser Form seit weit über einem halben Jahrhundert im Einsatz bei besagten Streit-kräften. Dementsprechend ist unsere Neugierde groß, bedenkt man den Mangel an tauglichen Mo-dellen dieser Pistolen bei dennoch großem Reenacter-Bedarf dafür. Die Verpackung verspricht schon einiges. Schön designed mit einem Farbdruck ganz über den Karton bewies zumindest die Marke-tingabteilung von Gletcher Geschmack. Öffnet man den Karton, hat das Unternehmen wie-der etwas mehr Geld investiert als notwendig, denn auch im Inneren ist der Karton schön bedruckt und langsam kribbelt es unter den Fingern. Auf einer Luftpolsterfolie über der noch ver-deckten Pistole liegt die Gebrauchsanwei-sung. Also erstmal zusammenreißen und die Anleitung ansehen, bevor sie uns nicht mehr interessiert weil wir schon am Herumspielen mit dem Handlocher sind. Schon wieder vermarktet sich das Unterneh-men spitze, denn die Anleitung ist ein Voll-Far-bdruck und dies nicht nur auf dem Cover, son-dern die ganze Anleitung hindurch. Jede der drei Anleitungen für die Waffe ist gleich aufge-baut und in drei Sprachen gehalten – Englisch, Deutsch und Russisch. Die Rechtschreibung ist gut, aber der Inhalt ist stellenweise recht lustig, liest man ihn durch die Augen eines hiesigen Airsoftspielers. Da-her hier unser „Best of“ der Anleitung: 1. „Dieses Erzeugnis ist für das Sport- und Freizeitschießen bestimmt, aber wegen sei-ner Ähnlichkeit mit der scharfen Waffe ist es nicht empfohlen, damit in der Öffentlichkeit zu erscheinen. Die Polizeibeamten oder die Leute in der Umgebung können Sie für einen Verbre-cher halten.“ 2. „Es wird empfohlen, nur die hoch qualitati-ve BB-Kugeln aus Stahl oder Plastik sowie die CO2-Kapseln zu benutzen.“ 3. Es ist Verboten! „Waffe mit dem geladenen Magazin oder mit der installierten CO2 Kapsel zu transportieren oder über 1,5 Stunden zu la-gern“ 4. Es ist Verboten! „Die Waffe zu zerlegen, selbstständig zu reparieren und die Konstrukti-on zu verändern. 5. Es ist Verboten! BB-Kugeln eines anderen Kalibers als 6mm und aus einem anderen Ma-terial als Kunststoff zu benutzen. Somit wissen wir also was empfohlen wird und was wir nicht dürfen. Wir haben natürlich auch getestet ob dies so stimmt.


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