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Die CPMC wurde auf die Ausgangslage des Vortags zurückgedrängt und durch ausge-klügelte 44 Täuschungsmanöver schaffte es die URF sogar über die relevanten Brücken über-zusetzen und neue Brückenköpfe auf dem Ter-ritorium der CPMC zu etablieren. Zu dieser Zeit fluchte die Einsatzführung der CPMC, denn sie hatten noch weitaus länger Probleme mit den Schlafsackhelden und sie mussten sogar soweit gehen und bei sich ver-weigernden Spielern Verwarnung auszuspre-chen (vier Verwarnungen = Spielverweis). Beide Spielparteien hatten nun aber das glei-che Problem. Durch die vorangegangene Ge-fahr im Verzug, würfelte man die verfügbaren Spieler wild zusammen um überhaupt Einsatz-gruppen bilden zu können. Wer also am Tag zuvor klar eingeteilt war, fand sich plötzlich unter ganz anderer Führung wieder. Die Einheiten zur Restrukturierung zu-rück ins Camp beordern ging aber auch nicht, schließlich hätte dies direkt den VRV (Vorders-ter Rand der Verteidigung) durchlöchert. Es dauerte bis zum Mittag bis langsam die ge-regelte Struktur wieder Einzug hielt. Die Spie-ler, ob ausgeschlafen oder nicht, waren jedoch wiedererwartend sehr motiviert und voller Ta-tendrang. Im Normalfall löst sich ein Spiel im fernen Tschechien gegen Mittag auf, weil vie-le noch am Tag nach Hause kommen wollen. Bei der GoHo war dies nahezu nicht der Fall und so setze man seitens der URF noch einen doppelt so starken Einsatzzug zusammen, mit Kurs auf das letzte Hauptziel – der Reaktor! Nach 2km Fußmarsch erreichte die URF das mit einem CPMC Zug bewachte Ziel und nahm den Feuerkampf auf. Über Stunden kam es bei dem Reaktor zu schweren Gefechten. Die CPMC schickte alle verfügbaren Kräfte eben-so an den für sie naheliegenden Reaktor, wie die URF immer wieder in Gruppenstärke große Gruppen, die 2km zum Reaktor marschieren ließ. Teileinheitsführer der URF meldeten gegen 16:00 Uhr den Reaktor als genommen, nach Rücksprache in der OPZ erkannte der Ein-satzführer diesen Punkt aber fairerweise nicht für sich an, da nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob an dem Objekt weiterhin einzelne CPMC Kräfte lagen oder nicht. Solange das Objekt nicht eindeutig feindfrei ist, gilt das Ob-jekt nicht als geklärt. Als die URF um 17:00 Uhr noch einen Angriff mit ca. 70 Mann unternahm, zogen sich viele CPMC Kräfte jedoch zurück. Der Grund war einfach, das Spielende war auf 18:00 Uhr fest-gelegt und somit bestand keine Chance mehr für die URF das Objekt zu nehmen. Schlag 18:00 Uhr ertönte über Funk dann das Spie-lende. Übernächtigte, abgekämpfte Spieler ka-men mit einem Lächeln zurück ins Camp. Um 18:30 Uhr erfolgte noch die Einsatznach-besprechung, Dieter vom BW-Laden Knobel-becher, der an seinem Geburtstag arbeitete, erhielt noch ein Ohrenbetäubendes „Happy Birthday“ von hunderten noch anwesenden Spielern und nach einer Verlosung einer tollen Airsoft über den Shop waren sämtliche offiziel-len Punkte beendet. Der Abend nach der GoHo Die GoHo war nach drei Jahren Abwesenheit ein voller Erfolg. Die Orgacrew bestehend aus den Recon-EEs und der ASM-Crew funkti-onierte gut, die Jungs von Airsoftwars.cz lie-ferten ein spitzenmäßiges Catering und einen tollen Orga-Support ab als auch der BW-La-den Knobelbecher mit seinem riesen Shop und dem Reperaturservice vorzüglichen Service leistete. Die im Vorfeld von vielen Spielern kritisierten Abläufe und Regeln taten im Spiel ihr übriges. Denn diese GoHo lief ohne nennenswerte Verletzungen oder Gefährdungen der Spieler durch Spieler ab. Wir selbst treiben uns auf vielen Spielen herum, aber bei einem derart großen Event solch ein Ergebnis zu erzielen ist neu. Auch freuten wir uns über eine ganz neue Komponente, welche wir von vorangegange-nen Spielen die wir veranstalteten nie in die-sem Umfang kennenlernten. Alleine bei uns (ASM Crew im URF Camp) kamen nach Spie-lende über hundert Spieler vereinzelt oder in Teamstärke in den Orgabereich um sich für ein tolles Event zu bedanken und verabschiedeten sich mit Handshake. Bei der CPMC lief es nicht anders ab, was uns allen in der Orga letztlich auch einmal etwas seltene Bestätigung gibt es richtig gemacht zu haben. Im Normalfall sind wir es nämlich ge-wöhnt, dass Spieler denen es gefiel mit einem Lächeln abdampfen und man nie ein richtiges Feedback bekommt. Nach der OP ist eigent-lich immer nur zu erwarten, dass die üblichen


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