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In der Nacht spielte jedoch die URF ihre Karten aus, denn durch die offensive Art der CPMC, bewachte diese nur das wichtigste Objekt – den Reaktor. Der Uranstollen und sämtliche andere verbliebenen Hauptziele wurden sporadisch bestreift – mehr aber auch nicht. So setzte die URF auf ihre spielerisch sehr starken Fernspäher, welche die Objekte in dunkelster Nacht aufklärten, besetzen und je eine Stunde hielten. Nach dem Ausschalten dieser Objekte blieb nur noch der Reaktor übrig, dieser war aber durch die Bewachung eine Nummer zu groß für einen kleinen Fernspähtrupp. Also bekamen die Fernspäher grünes Licht um im CPMC Camp etwas Ärger zu machen. Was folgte war recht lustig, denn die Fernspäher schlichen sich in das Camp, gingen in das Zelt der Taskforce 49 und legten sich erstmal für eine kleine Runde Schlaf hin. Ein anderer URF Zug wurde mit freiwilligen verstärkt und rückte bei Nacht in Richtung CPMC Camp aus. Hier kam es allerdings zu einigen Patzern und nebst Eigenbeschuss und anderen Problemen, musste man die Aktion abbrechen. Gegen 04:00 Uhr in der Früh wur-de 42 es überall ruhiger. Die Campverteidigung der URF wurde von Gunny instruiert sich auf einen Angriff durch die CPMC im Morgengrauen einzurichten. Als dieser wie erwartet kam, waren aber nur wenige URF`ler bereit das Camp auch zu ver-teidigen – die meisten Spieler blieben airsoft-typisch im Schlafsack liegen und kümmerten sich nicht weiter darum. Erneut ein Punkt der Airsoftspieler von dem was sie gerne darstel-len würden, stark unterscheidet. Die CPMC schaffte es in das Camp einzudrin-gen, schaltete Gunny aus und zogen wieder davon. Irgendwann musste der CPMC aber aufgefallen sein, dass sie vergaßen die OPZ der URF zu sprengen, lediglich ein Eddingge-schmiere auf der taktischen Karte in schlech-testem Englisch war das Ergebnis... „Lisart was her“, der Spieler meinte vermutlich „Lizard was here“ was ein Verweis auf die CPMC Li-zard Fernspäher sein sollte. Als sie es erneut versuchten, war jedoch die URF soweit auf den Beinen um ein erneutes Eindringen zu un-terbinden. Die Scharmützel um das URF Camp hielten über eine dreiviertel Stunde an, überall pras-selten BBs auf die Zelte und weiterhin igno-rierten die meisten URF Spieler den Angriff um ihren Schönheitsschlaf zu halten. Irgendwann bei Sonnenaufgang stand die CPMC dann mit drei Mann im Orgazelt vor einem vor sich hin-fluchenden Gunny, der sich über die Faulheit der Spieler aufregte. Die CPMC`ler waren aber ebenfalls etwas planlos, weshalb Gunny sie einfach anschaute und sagte: „Jungs... 1. Ihr nehmt mich jetzt gefangen, 2. schleppt ihr mich jetzt da rüber in das OPZ Zelt und 3. bleibt Ihr dann da drinne, weil ihr dort nicht beschossen werden könnt!“ Das hatte schlichtweg den Grund, dass die CPMC die URF OPZ nur sprengen konnte, wenn sie 10 Mann in das OPZ Zelt bekommen – dann gilt es für eine Stunde plus die Zeit der Einnahme als ausgefallen. Hier gab Gunny dem Gegner etwas Schützen-hilfe, da er sonst keine Chance gehabt hätte das Ziel zu erfüllen und er davon ausging, dass die Spieler mal wieder keine Ahnung vom Regelwerk hatten – schöne Aktionen müssen aber belohnt werden. Wie auch immer, als nach einer Stunde Besetzung der OPZ durch die CPMC immer noch keine weiteren sieben Spieler durchkamen, galt die OPZ wieder als befreit. Die Feuergefechte um das Camp hielten an und die CPMC lotete verschiedene Stellen aus um durch die Verteidigungslinien durchzubre-chen. Mal kam man frontal aus dem Osten, mal über den Rücken vom Westen, mal über den Parkplatz im Norden. Hier kam es aber zu einem kleineren Problem.


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