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40 gingen davon aus, dass wir mit 4-Watt-Gerä-ten funken würden. Dem war allerdings nicht so, denn die Feststationen in den Camps prü-gelten 40 Watt in den Äther um die Kommuni-kation zu gewährleisten. Irgendeinem Dorfpolizisten an der hintersten slowenischen Grenze, rund 250km von dem Spielfeld entfernt, hatte vermutlich ein Prob-lem damit, dass wir noch auf diese Entfernung sein Signal auf der Behördenfrequenz einfach wegbügelten. Ob man letztlich damit rechnete, dass die Deutschen ins Land einfallen bleibt ungewiss. Unsere tschechischen Kollegen staunten nicht schlecht, als sie mitbekamen mit wie viel Sen-deleistung wir raus gingen. Als Joschak Gun-ny fragte: „Was denkst Du über die Situation“, meinte Gunny nur lächelnd: „Jo, scheint wir haben gute Funkgeräte“. Fakt ist aber, dass nach dieser Info nur noch unsere 4-Watt-Geräte zum Einsatz kommen durften. Dies hatte den Nachteil, dass man in dem schwierigen Gelände voller Berge, nicht alle Bereiche mit Funk erreichen konnte. Die Spieler selbst bekamen von all dem nichts mit, es war letztlich auch kein Problem. Die aus-gewählten Zugführer beider Parteien hatten allesamt viel taktische Erfahrung und wenn sie im Hinterland ohne Com zur Einsatzführung operieren mussten, dann tat man dies einfach. Den ganzen späten Abend sammelte die CPMC in ihrem Camp gefangene URF Spie-ler, während die URF das Gleiche bei sich tat. Nach Auswertung der OP war die CPMC hier-bei etwas erfolgreicher mit der Relation von 5 zu 3. Die CPMC war aber nicht nur im Angriff stark, auch durchbrechende URF Einheiten konn-ten erfolgreich vor dem CPMC Camp verzö-gert und schließlich aufgerieben werden. Es war eine Pattsituation doch das bedeutete für die URF ein Problem, denn sie konnten nur durch Abwickeln der Einsatzziele (Zerstörung von CPMC Objekten) punkten. Die Strategie beider Spielparteien war grundverschieden. Während die CPMC die ganze Zeit versuchte Punkte über Abschüsse zu machen, versuchte die URF die Hauptziele zu erreichen und zu besetzen.


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