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Die CPMC überraschte schon von Anfang an mit ihrer Taktik. Statt Schwerpunktziele zu si-chern, 38 setze man direkt auf Angriff und somit das Binden der URF Kräfte an der Grenze. Ein großes Problem war hierbei die Relation zwi-schen URF und CPMC. Eigentlich war geplant, dass die CPMC ca. 3/4 der Stärke der URF hat um so ein Gleichgewicht zwischen Angreifern mit hohen Verlusten und Verteidigern mit nied-rigeren Verlusten zu gewährleisten. Durch einige Spieler, die nicht anreisten auf Seite der URF, war aber das Verhältnis letztlich 1:1, was ein erheblicher Nachteil für die im An-griffsauftrag befindliche URF, welche nur über Landgewinn und Ausschalten von Schwer-punktzielen punkten konnte. Nun, alle Spielerei mit dem Rechenschieber half nicht, die Lage ist wie die Lage ist und muss gemeistert werden. Während also die CPMC versuchte gleich zwei Brückenköpfe zu etablieren, setze Gunny die beiden Züge an der Grenze in die Verteidi-gung, mogelte besagten verstärkten Zug mit den Fernspähern an der CPMC vorbei und ließ sie auf die Radiostation anlaufen, während die CPMC an der Grenze gebunden wurde. Nach schweren Feuergefechten mit kleineren CPMC Gruppen nahm am späten Nachmit-tag die URF die Radiostation ein, sprengte diese (Ziel gilt nach einer Stunde besetzt als gesprengt) und nahm danach Kurs um der CPMC in den Rücken zu fallen – ein Angriff der letztlich abgewehrt wurde. Andere URF Fern-späher klärten etwas zeitgleich die bis dato unbekannte Lage der CPMC Base auf. Ein weiterer Nachteil für die URF, da die CPMC von Anfang an wusste, wo die URF Base ist und durch den Angriffsauftrag und immer neu-er Bespaßung des URF Camp durch kleine Trupps viele Kräfte die eigentlich angreifen sollten, band. Die CPMC hingegen richtete sich derweilen häuslich an den Brückenköpfen ein und die Situation drohte sich fest zu fressen. Aus wel-chen Gründen auch immer kamen ein paar Schlaumeier auf die Idee die öffentliche Stra-ße, welche durch das Gelände führte, mit einer massiven Straßensperre zu belegen. Man störte sich dabei nicht an der Tatsache, dass alle paar Minuten mal ein tschechische Privatfahrzeug vorbei kam. Wen es aller-dings störte war die Tschechische Polizei, welche irgendwann vor Sonnenuntergang an der Blockade aufkreuzte und von der CPMC verlangte die teils hunderte Kilo schweren Blockadeelementen von der Straße zu entfer-nen. Vermutlich gefiel es ein paar Tschechen nicht am Wochenende durch einen Check- Point voller wild aussehender Airsoftspieler ge-


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