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33 So baute man den Donnerstag über alles auf was man hatte, schilderte die Veranstaltung aus und genoss den Feierabend um noch-mals Energie zu tanken für den sicher deutlich stressiger werdenden Anreisetag, den Freitag. Früh morgens um sechs Uhr war Gunny gera-de mit seinem Hund unterwegs, der Rest der ASM-Crew lag noch in der Koje als ein leises Piepen über das Gelände hallte. Der große Müllcontainer wurde auf dem abge-legenen Parkplatz abgeladen. Dies kurz gere-gelt, wurde der Container auf das Campgelän-de verbracht und spätestens als das Piepsen des Rückwärtsgangs im Camp zu hören war, wurde auch der Rest der Crew wach. Über diese frühe Hektik freute sich vor allem Rommel, der ASM Hund, denn er nutzte die Gelegenheit um den ebenfalls am Vorabend angereisten Tschechischen Orgas fünf Bock-würste vom Tisch zu klauen. Anscheinend hat-te er aber ein schlechtes Gewissen, weshalb er vollgefressen die letzte Bockwurst, noch in der Tüte verpackt, Gunny vor die Füße legte und mit erhabenem Stolz einer erfolgreichen Jagd, seine Beute teilen wollte. Auch sonst ging es langsam los. Die ersten Spieler waren bereits angereist und schliefen in ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz, die Jungs von Airsoftwars.cz bauten auf und der BW-Laden Knobelbecher war ebenfalls schon angekommen und richtete sein „Festzelt“ ein. Letzteres war wirklich ein riesiges Zelt und die Jungs und Mädels vom Knobelbecher stellten einen Shop auf die GoHo, wie wir es nicht er-wartet hätten. Kurz vor Mittag kamen die Recons an, wir holten noch schnell Leihzelte, Sprit für unse-re Generatoren und waren somit am frühen Nachmittag mit Check-In und Chronen start-klar. Was allerdings fehlte waren die Spieler. Um 13:00 Uhr waren gerade mal etwas mehr als 30 Spieler auf dem Gelände und die meis-ten davon bauten noch ihre Zelte auf. An die ganzen Check-In Prozeduren war also noch nicht zu denken und wir befürchteten, dass die Spieler erst am Mittag aus Deutschland losfuh-ren. Genau so sollte es auch kommen und unsere Planung etwas verwürfeln. Um 18:00 Uhr ging es los und die Spieler reisten nahezu zeitgleich an. Für uns bedeutete das, dass die Einteilung der Zeltplätze, Check-In und Chronen zeit-gleich ablaufen muss und statt alles sauber getrennt mit viel Manpower zu regeln, nun die Orgakraft gedrittelt werden musste.


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