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2013 77 Unter unseren Reportern mutierte eine jähr-lich wiederkommende Reportage um die man sich riss zu einem Pflichtwerk, dem jeder aus dem Weg gehen möchte. Die Rede ist von der IWA – der Internationalen Waffen-Ausstellung in Nürnberg. Warum aber drückt sich bei uns nahezu jeder um einen IWA Besuch und den damit verbun-denen Artikel? Schließlich ist es für nahezu alle Airsoftspieler doch das Größte die Messe einmal zu besuchen und durch ein riesen An-gebot von Waffen, Ausrüstung und Zubehör zu stöbern. Ganz einfach, es gibt nahezu nichts mehr über das man schreiben könnte und man ist es leid für das Gezeigte den verlängerten PR Hebel für die Hersteller zu spielen. Damit meinen wir, dass die letzten Jahren einfach nichts dabei war, was für unser Hobby wirklich interessant ist. Nahezu alle Händler verpacken alte Modelle in Zeiten der Weltwirtschaftskrise neu. Man wechselt lediglich ein Griffstück einer alten Airsoft und schon hat man unter neuer Verpa-ckung eine brandneue Airsoft, welche wie im-mer den Markt revolutionieren soll. So kommt es dann zu der Millionsten M4 und weil die Hersteller sich selbst nicht mehr den Mist glauben, setzt man auf Neues unnützes Zeug. Dieses erscheint gerade zuhauf bei den asiatischen Herstellern in Form von Platinen und Mechaniken, welche die Airsofts verbes-sern sollen. Diese revolutionären Neuerungen sind mit einer ordentlichen Gewinnspanne belegt, ver-bessern die Waffe meist unmerklich und ledig-lich der Doofkopp, der dafür Geld ausgab lügt sich selbst in die Tasche und meint tatsächlich, dass es etwas bringt. Im Optimalfall hat er sich


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