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Unser Verdacht hat sich sofort bestätigt. Das „Blowback-System“ bewegt lediglich den Ver-schluss 72 etwas nach hinten. Es sieht nicht son-derlich realistisch, aber nett aus. Einen Rück-schlag oder ähnliches gibt es nicht – es ist rein optisch. Reichweite und Präzision sind jeweils sehr gut. Die Unterschiede zwischen den zwei Airsofts sind nur gering, aber doch spürbar. Solange das SIG 550 eine lange, gestreckte Reich-weite mit recht hoher Präzision aufweist, hat das kürzere SIG 552 eine geringfügig kürzere Reichweite, aber eine deutlich größere Streu-ung. In Relation zu den Lauflängen sind die ballistischen Werte jeweils gut. Die Energie haben wir beim SIG 550 mit 366,7 fps bei Verwendung von 0,2g BBs gemessen. Das entspricht 1,25 Joule Energie. Die Werte des SIG 552 liegen im Schnitt nur jeweils knap-pe 10 fps darunter, also fast kein unterschied. Das Hop-Up System wird wie bei den meisten Airsofts einfach durch das Verschlussfenster eingestellt. Typisch für S-AEGs ist, dass der Feuerwahlhebel nicht wirklich in den einzelnen Feuerpositionen einrastet. Dies ist leider auch bei dieser SIG-Serie nicht anders. Der Feuer-wahlhebel verstellt sich zwar nicht von selbst, arretiert aber nicht wirklich spürbar, weshalb beim Verstellen immer Hingesehen werden muss. Die Visierungen haben große Ähnlichkeiten mit der von Heckler und Koch, da sie aus ei-ner drehbaren Trommel bestehen welche ver-schiedene (Loch-)Kimmen bereithält und mit Hilfe eines Schraubendrehers in Höhe und Seite verstellt werden kann. Das Korn kann nur durch Hochklappen eines höheren und breiteren Balkens für kürzere Entfernungen eingestellt werden und ist an-sonsten fest. Der Umgang mit den zwei Sturmgewehren ist sehr angenehm und intuitiv. Uns persönlich gefällt das lange SIG 550 mehr, da man damit ausgesprochen schön anlegen kann und die


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