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71 Alleine schon das Gewicht macht klar, dass hier nicht mit Metall gespart wurde. Lediglich die Schäftung besteht aus Kunststoff – so, wie es eben auch beim Original ist. Beim kurzen SIG 552 besteht der Vorderschaft sogar aus Aluminium, ansonsten wurde weitestgehend für S-AEGs üblicher Zinnspritzguss verwen-det. Die Farbgebung hält sich mit ihrem dun-kelgrauen Ton sehr am Original. Da Akku und Ladegerät im Lieferumfang dabei waren, müssen wir nicht extra die passenden Akkus rauskramen. GSG war so voraussichtig und hat dem Kunden ein idiotensicheres Blatt betreffend der Ladezeiten beigelegt. Praktisch, aber mit unserem Turbolader geht es etwas schneller als mit dem 5€ Steckdosenladegerät. Das Einlegen der Akkus setzt bei beiden SIG S-AEGs das Entfernen des Vorderschaftes voraus. Wer sich an die Bedienungsanleitung hält, schafft dies in einpaar Minuten. Dafür muss nämlich der Bolzen vor dem Magazin-schacht entfernt werden, was noch rechte ein-fach geht. Kniffliger wird es erst, wenn beide Hälften des Vorderschaftes zusammengelegt werden müs-sen und zeitgleich der Akku passend unterge-bracht werden muss. Bis das ganze sitzt, kann es schon etwas dauern. Beim SIG 550 ist und schon beim Entfernen des Bolzens der Kopf abgefallen. Dieser wur-de zweiteilig aus weichem Messing gefertigt und ist durch ein Gewinde verbunden. Dieses ist aus unerklärlichen Gründen völlig abge-wetzt und hält nicht mehr, so hat der Bolzen nur noch 75% seiner ursprünglichen Länge. Aber gut, halten tut er trotzdem. Die Highcap-Magazin werden einfach durch das Reinschütten von BBs befüllt. Das Maga-zin des 552 ist mit 300 BBs angegeben, was vorne und hinten nicht hinkommt. Wir haben ungefähr die Hälfte, also 150 BBs gezählt. Das Magazin des SIG 550 hingegen nimmt fast 350 BBs auf.


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