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Die hier vorgestellten Komplettsets entsprin-gen 70 der Sturmgewehrserie 550 der Schweizer Firma SIG, genauer genommen dem langen SIG 550 und dem kompakten SIG 552. Ungewöhnlich für Cybergun ist dieses Mal die Verpackung. Wir sind bunt bedruckte Verpa-ckungen mit vielen Bildern und technischen Angaben gewohnt, doch vor uns liegen zwei braune Pappkartons mit je einem verhältnis-mäßig kleinen, bunten Aufkleber. Diesem können wir entnehmen, dass das Pro-dukt in China entstand, Blowback besitzt und 466 FPS leistet. Gut, dass in China produ-ziert wurde, war bei etwa 320€ Kaufpreis zu vermuten, dass Blowbacksystem wird eh ein Witz und die 466 FPS sind sowieso wieder mit sonst nie verwendeten 0,12g BBs gemessen – wir wollen jetzt nicht im vornherein schon alles madig reden, aber nach mittlerweile über 100 Testberichten deuten wir gewisse Werbeansa-gen einfach etwas anders. Der Lieferumfang drückt die zwei Sturmgeweh-re sofort in ein positives Licht: Akku, Ladegerät, Highcap-Magazin, Bedienungsanleitung: Alles an Bord. Ganz besonders toll finden wir, dass jedes SIG eine aufschraubbare 22mm-Schie-ne mitbringt. Anstatt, dass Cybergun dies se-parat verkauft und nochmal 20€ abgreift, liegt dieses Extra einfach in der Packung und kann bei Bedarf verwendet werden – echt super! Hoffen wir, dass die Präzision und Reichweite dies überhaupt erlaubt. Ehe wir die S-AEGs ansehen, noch einige Worte zur Bedienungsanleitung. Diese ist wie wir es von Cybergun nicht anders kennen, ausgesprochen detailliert, gut bebildert und natürlich auch deutschsprachig. Das ist leider nicht bei jedem Hersteller selbstverständlich. Der größte Unterschied zwischen den zwei Gewehren ist natürlich die Länge des Vorder-schaftes. Abgesehen davon hat das SIG 552 und um den Vorderschaft 22mm Schienen, da-für hat das lange 550 ein integriertes Zweibein. Außerdem bringt das SIG 550 ein langes, un-durchsichtiges Highcap-Magazin mit und das SIG 552 ein kurzes, durchsichtiges Magazin. Solange das kurze Gewehr einen normalen Smalltype-Akku aufnimmt, wird beim langen SSIG 550 ein Sticktype-Akku eingelegt. Das war es soweit mit den Unterschieden. Hinterschaft, Visierung und Systemgehäuse sind ansonsten völlig gleich. Markings haben zwar beide Airsofts, aber wirklich original sind diese nicht. Sie beschränken sich auf eine Se-riennummer und die Modellbezeichnung. Von den „Made in China“ Aufklebern sollte man sich nicht irritieren lassen: Die Verarbeitung ist zwar nicht tadellos, aber durchaus gut. Billig wirken die Waffen jedenfalls gar nicht.


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