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5 Jahre Airsoftmag Wer hätte es vor etwas mehr als fünf Jahren bei der Ankündigung „es kommt ein Deutsch-sprachiges Airsoftmagazin“ gedacht, dass es sich über 5 Jahre halten würde? Wir haben es geschafft und dabei unsere Leser über die Zeit immer mit interessantem Lesestoff, Neuheiten und Infos versorgt. Bis heute hat sich das Airsoftmagazin zu einer einflussreichen, informativen und vor allem soliden Säule im Hobby entwickelt und darauf können wir stolz sein. Unser Job birgt Vorteile, bringt aber auch eini-ge Nachteile mit sich. Da bei uns nahezu alle Mitarbeiter - ob Freie oder Feste - Airsoftspie-ler mit Herzblut sind, bekommt man viel in die Hände und ist immer auf dem aktuellen Stand. Klar, dass dies zu den Vorteilen gehört. Die viele Arbeit hinter dem Magazin und die damit ver-bundene Disziplin immer am Ball zu bleiben, nimmt aber auch Einfluss auf das eige-ne Hobby. Macht man Airsoft zum Beruf, bleibt es dann noch das Hobby? Dies ist manchmal schwer zu beantworten, denn wenn man unter der Woche und oft auch am Wochenende am Heft arbeitet, ist man froh, wenn man den Kopf auch mal da-von lösen kann. Bei uns hat nahezu jeder ein-mal diese Phase mitgemacht, aber wenn es dann darum geht mal wieder am Wochen-ende einfach zum Vergnügen los zu ziehen, sind weiterhin alle mit dabei. Der Suchtfak-tor hält also bei uns an und dies kommt nicht von unge-fähr. All unsere Erfahrung sagt, dass Airsoft mehr ist als durch den Wald rennen und herumballern. Es geht um Selbstverwirklichung, Freundschaften, Er-lebnisse und Spaß! Die Selbstverwirklichung besteht ohne Frage darin, sich ohne „Fasching“ in Klamotten zu werfen, welche man sonst nicht tragen könn-te... außer in unserem Büro natürlich. Die Kontakte bilden sich zwischen Personen mit verschiedensten Hintergründen anhand dem Schnittpunkt des Hobbys. Hier entstan-den bei uns viele Freundschaften zu Spielern, welche wir nicht mehr missen möchten. Die Erlebnisse sind ohne Frage ebenfalls sehr wichtig! Wie viele der „Nicht-Airsoftler“ kön-nen schon über röhrende Hirsche bei Nacht als man auf der Lauer lag sprechen, von im Wald in flagranti erwischten Pärchen, die mit verdutztem Blick flüchteten oder den wildes-ten Schleichaktionen bei Wind und Wetter? All das gehört zu Airsoft dazu und sorgt bei jedem Spiel für neue Erlebnisse und Geschichten die man gerne in Erinnerung behält. Wenn also manche Menschen meinen, dass wir als Airsoftspieler einzig und alleine durch den Wald rennen und uns abknallen um auf ir-gend eine Art „Krieg“ zu spielen, dann hat man sich schlichtweg nicht mit der Materie befasst. Nicht anders ist es da bei uns im Büro. Das Airsoftmagazin besteht für uns nicht aus ein paar Seiten, die man schnell durchliest und gut ist es. Für uns erzählt jede Seite noch eine ungeschriebene Geschichte. Für den einen Reporter ist der Artikel XY der Bericht, welchen er mit Grippe im Bett auf dem Laptop schrieb – der nächste Artikel der, bei dem sein Hund die Test-waffe noch vor dem Ab-fotografieren als Kaukno-chen benutzte und wieder der Nächste, der über die Waffe, welche beim Tes-ten so gefiel, dass man sie sich daraufhin selbst kaufte. Wie auch immer, die letz-ten 5 Jahren gingen wie im Flug vorbei. Wir sahen Teams und Spieler kom-men und gehen - aber auch viele Spieler, welche von Anfang an bis heute mit uns sind. Die Zeit änderte aber auch die Technik und das Airsoftmagazin wurde von einer Print- zu einer On-linezeitschrift. Der gewag-te Schritt zu einem völlig neuen Medium lohnte sich aber. Das Airsoftmagazin erreicht heute nahe-zu das Dreifache an Lesern wie noch zu Zeiten des Printmagazins. Falsch lagen wir lediglich bei der Annahme, wir könnten das Magazin kostenlos anbieten und es über freiwillige Spenden subventionieren. Hier müssen wir leider eingreifen, da nahezu nichts über Spenden rein kam und wir das ASM nun wieder mit einer Schutzgebühr be-legen müssen. Dies sichert weiterhin die Mittel für interessante Artikel und wahrt unsere Un-abhängigkeit gegenüber Händlerinteressen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Ihr uns weitere 5 Jahre auf Eure Monitore holt und wir die vielen Themen über die wir noch schrei-ben möchten, verwirklichen können.


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