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47 ter des Schließvorganges deutlich Kraft. Bei-des hat eine durchaus günstigere Airsoft wie z.B. das M700 (egal ob von KJW oder Tanaka) deutlich besser gelöst. Da läuft der Repetier-vorgang komplett ohne Kraftaufwand (und dadurch schneller) und der Abzugsweg und Widerstand ist fein einstellbar. Außerdem drehen sich beim Zielfernrohr des PGM die Drehräder für die Beleuchtung des Absehend und den Zoom zu schwer, hier ist schon von einem richtigen Kraftaufwand die Rede. Im Umgang ist die Waffe an sich sehr durch-dacht, wie man es von einem Spitzenentwick-ler wie FN gewohnt ist. Wenn man mit dem PGM am Boden liegt, er-hält man den Eindruck, man könnte damit die bestmöglichen Präzisionsschüsse setzen. Die meisten Voraussetzungen sind ja da: Wange-nauflage, voll verstellbarer Schaft, gutes Ziel-fernrohr, Ein- und Zweibein…allerdings ist der größte Haken an der Sache, dass diese Waffe mit BBs schießt. Und diese Plastikrundkugeln kommen eben recht schnell an die Grenze ihrer ballistischen Fähigkeiten. Um es ganz klar zu sagen: Trotz fünffachem Preis, dreifachem Gewicht und doppelter Leis-tung, ist der effektive Reichweitenvorteil ge-genüber einer S-AEG bei vielleicht 10 Metern. Dieses Phänomen ist bei Airsoft Scharfschütz-engewehren eine regelrechte Krankheit und überhaupt nichts Neues. Um eine BB wirklich spürbar präziser und wei-ter zu schleudern, muss man den äußeren Einflüssen mit extremen Geschossgeschwin-digkeiten entgegenwirken. Ab etwa vier Joule sind Unterschiede zu S-AEGs deutlich – aber wer spielt mit so etwas noch? Beim Schießen fiel uns auf, dass das PGM verhältnismäßig extrem leise ist. Teilweise war fast nur der Schlag des Schlagbolzens zu hören. Dies kommt von der extremen Lauflän-ge. Das Gas hat seine maximale Ausdehnung schon erreicht, ehe die Kugel den Lauf verlas-sen hat. In dem Moment, indem die BB also die Mündung verlässt, herrscht kein Überdruck mehr im Lauf, der den bekannten Schussknall


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