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nommen. Jetzt kommt aber das, was German GunWorks von einem Redakteur und Spieler unterscheidet - man betrachtet den perfekten Grundlack als gute „Basis“ die Waffe richtig zu altern. Warum aber der ganze Aufwand mit den unter-schiedlichen 34 Lacken, dem Aushärten im Ofen usw.? Jetzt kommt nämlich der Trick bei der Sache! Die Lacke verhalten sich je nach verwendetem Lösungsmittel anders. Mit zwei unterschiedli-chen Lösungsmitteln bearbeitet, erhielt man nun beim Wegreiben der Lackschichten den gewünschten Effekt. Das Ergebnis war optisch das, eines Plakafar-ben- Schlämmkreidegemischs, welches sich durch die Härte des Einsatzes abnutzte, je-doch ohne die Nachteile des Originals. Die GGW1303 ist somit wasser- und abnut-zungsfest. Es fallen weder Lackstücke von der Waffe ab, noch saut man sich seine Klamotten mit Kreideabrieb ein - perfekt! Ok, wir sind auch so fair und geben ja zu, dass man schon etwas durchgeknallt sein muss um dies zu erkennen und wert zu schätzen. Letzt-lich sind die Unterschiede zu einer „schlecht lackierten“ Waffe marginal und lediglich für Liebhaber relevant. Hier ging es tatsächlich einmal nur darum beim Anfassen der Waffe den Realismus zu spüren. Das ist gelungen. Im Detail sieht man so Dinge wie abgeplatz-ter und angekratzter Lack, welcher der Waffe richtig viel Charakter gibt. Man denkt wirklich ein Einsatzgewehr des SAS in der Hand zu halten und möchte einfach nur raus und damit spielen. Kommen wir aber zu den Details der Airsoft. GGW hat es diesmal nicht übertrieben, denn nach der MP5SD DEVGRU, sollte mit der HK416C SAS ein weiteres Verkaufsmodell entstehen, welches preislich angenehmer ge-staltet ist. Die Optik ist ein Replica des Aimpoint CompM4, welches über einen in mehreren Stufen verstellbaren Red-Dot verfügt. Der Foregrip ist ein Replica von TangoDown und eine spezielle Kurzversion für PDWs. Den letzten Zusatz verpasste GGW der Waffe mit vier original Magpul XTM Railpanels, wel-che modifiziert wurden. Hierbei hat GGW mit einem Lötkolben der glatten Plastikoberfläche mehr Grip verpasst und somit die Funktionali-tät optimiert. Viel mehr wurde nicht angebaut, doch das Zusammenspiel aller Teile + die aufwendige Lackierung runden das Gesamtsystem ab und machen es vor allem glaubwürdig. Laut GGW erhält das Verkaufsmodell noch ein paar Änderungen zu den bisherigen drei Pro-totypen. Diese sollen aber der Optik keinen Abbruch leisten, sondern lediglich dem Ver-kaufspreis beim Händler. Wir freuen uns drauf! (VL)


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