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33 zu erhalten. Das Ergebnis war zufriedenstel-lend, aber nicht optimal, denn selbst mit einem Lack gemischt, gab es immer noch Abrieb. Im zweiten Test verwendete man nur Plakafar-be ohne Kreide, welche anfänglich zwar was-serlöslich ist, dann aber wasserfest wird. Hier haftet aber die Farbe nicht gut genug auf der Waffe. Die Waffe würde zwar genau so ausse-hen wie man es wollte, aber die Farbschicht würde unaufhörlich wegblättern - also auch nicht im Sinne des Erfinders. Der dritte Versuch brachte die Lösung. Ena-mel Lackschicht aushärten lassen, Acryl Klar-lack drüber und dies 3x ... also insgesamt sechs Lackschichten mit nur einer Farbe, um den Effekt zu generieren. Das Problem hier-bei ist, dass sich Enamel mit Acrylfarben nicht vertragen, weshalb nur auf völlig ausgehärtete Lackschichten eine ganz dünne Schicht der anderen Basis aufsprühen ließ, ohne dass es hässliche Risse oder Falten im Lack gab. Also mussten die Baugruppen von jeglichem Kunststoff befreit werden, so dass die HK416C Teile nur noch aus Metall bestanden. Jetzt konnte man die Teile zum Austrocknen auch in den Ofen legen. Knapp eine Woche und viele Lackschichten später waren alle Teile in perfektem UK Army Sandgelb lackiert. Ein schöner Anblick und zu-mindest ich hätte die Waffe auch so schon ge-


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