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Letztlich bedeutete dieser Einfall in den Irak, dass UN Mitgliedsstaaten, allen voran die USA, die Vereinten Nationen ernst nehmen können... oder auch nicht! Weltpolitisch bis heute eine Katastrophe, welche auch zukünftig für große Probleme sorgen wird. Operation Iraqi Freedom Anfang März 2003 standen über 200.000 Soldaten der USA, Bri-ten und weiterer Alliierten einsatzbereit an der irakischen Grenze. Am 17. März stellten die USA Saddam Hussein das Ultimatum, binnen 48 Stunden das Land zu verlassen, oder der Irak würde angegriffen. Schon zu diesem Zeitpunkt operierten mutmaßlich Einheiten des SAS und der USSOCOM auf irakischem Gebiet. Als das Ultimatum am 19. März ablief, erklärte man keine zwei Stunden später dem Irak den Krieg und fiel in der Nacht vom 19. auf den 20. März mit der Operation „Iraqi Freedom“ in den Irak ein. Wie schon bei Desert Storm, 13 Jahre zuvor, flog man zu-erst mit der Luftwaffe gezielt Einsätze um die Kommuni-kationseinrichtungen Ausrüstung Kopfbereich: USMC LWH, Rhino Mount, 3 Col. Desert Helmbezug, Bolle Staub- schutzbrille, Oakley Sonnenbrille Oberkörper: US T-Shirt oliv, Point Blank Intercep- tor OTV, Delta Tourniquet, US Maga- zintaschen Coyote, Pilot Gloves Beinbereich: 3 Col. Desert BDU Feldhose, M42/45 Maskentasche, US Jungleboots Waffen: Colt M16A2 21 und Radarfrühwarnung des Irak zu zerstören. Als man sich derart den Weg zur Hauptstadt freigebahnt hatte, begann die zweite Welle mit der Bombardierung von strategischen Zielen in Baghdad. Um direkt schon am Anfang den Modus Operan-di des Kriegs zu unterstreichen, feuerte man von Kriegsschiffen 40 Marschflugkörper auf vermute-te Rückzugsorte Husseins in und um Baghdad. Hierbei konzentrierte man das Feuer auf das Regierungsviertel der Hauptstadt. Der Weltöf-fentlichkeit wollte man auf diese Art aufzeigen, dass man lediglich dem Regime an den Kra-gen möchte, nicht aber dem Volk selbst. Diesen Schritt sah man als sehr wichtig an, da man im zweiten Golfkrieg bei der iraki-schen Bevölkerung jegliches Vertrauen verlor. Damals motivierte man verschiede-


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