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zurück um mehr Stauraum zu haben als es der BW-Kampfrucksack auf- wies. Die Vielfalt des Angebots steigerte sich bis heute. So ist auch klar, dass man sich in diesen Bereichen nicht verzetteln soll- te, möchte man ein bestimmtes Einsatzjahr darstellen. Als Orientierungs- grundlage empfehlen wir daher das ASM21 ab Seite 37 im Hauptartikel über das KSK. Hier werden einzelne Ausrüstungsgegenstände gelistet mit dem jeweiligen Jahr ab wann diese verfügbar waren. Wer also etwas von der STAN abweichen möchten (was zu empfehlen ist) kann sich hier einen Überblick verschaffen. Uniformen Die Bundeswehr hatte Anfang der 90er Jahre damit begonnen die Sol- daten in flecktarn einzukleiden. Dies hatte seinen Ursprung darin, dass einerseits oliv nicht zeitgemäß war aber andererseits und damit auch im Schwerpunkt, es notwendig war die neu gegliederte Truppe aus ehema- ligen BRD und DDR Soldaten zu einer gesamtdeutschen Armee zu ver- schweißen. Der Plan Flecktarn einzuführen lag zwar schon Mitte der 70er Jahre in der Schublade, jedoch verlangte vor allem die optische Einigk- keit der Bundeswehr hierbei Nachdruck. In der Realität sah dies so aus, dass noch bis Anfang 2000 noch stellen- weise Soldaten in oliv zu sehen waren. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um Soldaten im Einsatz, sondern meist um Grundausbildungs- oder Unterstützungseinheiten, an welchen man die restlichen Mole- skin Bestände verschliss. All dies galt aber nicht für den Einsatz auf dem Balkan, denn hier wurden die Soldaten schon von Anfang an mit Flecktarnuniformen ausgestattet. Das Tarnmuster und die Uniformen änderten sich aber ebenfalls mit dem Einsatz. Erste Uniformen kamen mit Kupfer-Druck- knöpfen, die Taschen hatten Klettverschlüsse und das Tarn- muster hatte die Eigenschaft bei mehrmaligem Waschen den braunen Farbton in ein helles Orange zu ändern. Die Armtasche auf der Feldbluse war mal am linken Arm an- gebracht mal am Rechten und die Hose riss überwiegend an den Knien oder im Schritt ein. Viele Soldaten, welche Moleskin kannten fluchten über die neuen Uniformen, da die Haltbarkeit und die Eigenschaften vorerst nicht akzep- tiert wurden. Mitte der 90er Jahre widmete man sich endlich dieser Pro- bleme. Der Klettverschluss, welcher gut hörbar bei Nacht die Soldaten immer wieder verriet wurde entfernt, die glänzenden Kupferknöpfe mit einer Kunststoff- schicht überzogen, die Armtasche einheitlich auf den linken Arm genäht und die Farbmischung wurde etwas besser „waschmaschinen- fest“ gemacht. Kopfbereich: Jg Barett Oberkörper: TT Jacke Colorado; Mehler ST Schutzweste; Hatch Operator Handschuhe Beinbereich: BW 5FT KSK Feldhose; Safariland Beinholster; Haix P9 Stiefel Bewaffnung: HK G36a; HK P8


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