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nicht ins Gewicht, denn es zählt nur die Funktion! Da die Leistungen ins- Der GR16A2 Carbine ist optisch eine M16A2 Carbine Version. Sie liegt gesamt sehr gut sind, beweist auch dieser Colt erneut die Multifunktiona- zwischen den unter diesen Begriff fallenden Modellen Colt 723 (Einge- lität dieser Waffe – kein Wunder, dass die Amis einfach nicht auf ihn ver- baute Kimme in Bügel) und Colt 727 (Verstärktes Rohr ähnlich M4). Die- zichten wollen. Egal ob im Häuserkampf, im Wald oder auf freier Fläche: ses Modell hat die neuere, verstellbare Kimme von dem Ende der 80er Man hat nie das Gefühl, die falsche Waffe dabei zu haben. Jahre aber noch nicht das verstärkte Rohr welches ab Mitte der 90er Jahre aufkam. Für Sammler ist sie wegen den vielen hässlichen Markings eher irre- levant, für Funspieler ebenfalls - aber Reenactoren können ihre wahre Freude damit haben. Diese Bauform der M16A2 Carbine deckt den Zeit- raum von Desert Storm (Irak), Resotre Hope (Somalia) und Just Cause (Panama) ab. Schleift man den Kunststoff der Schulterstütze noch etwas kürzer und verpasst man der Waffe einen Paintjob um die Markings nich- tig zu machen, hat man damit eine sehr gute Basis um US Special Forces dieser Zeitperiode darzustellen. Ein weiterer Vorteil ist die Tunebarkeit. Damit meinen wir nicht die Leis- tung, sondern die Präzision und Ansprechbarkeit der Waffe zu steigern. Für diese relativ lange schon auf dem Markt befindlichen Airsofts findet man viele bewährte Tuningteile zu zwischenzeitlich guten Preisen. Wer sich also ein Black-Hawk-Down Outfit aufbaut kann mit dieser Waffe viel erreichen - vorausgesetzt er bekommt sie noch in die Finger. Die vorgestellte Airsoft ist somit an sich eher langweilig und Mittelmaß, aber Das Fazit des G&G GR16A2 fällt insgesamt eher positiv aus. Gut, die selten gibt es Airsofts mit derart guten Voraussetzungen für Reenactoren miesen Markings und die faule Umsetzung einiger Funktionsteile zieht - und genau hier punktet sie. die Gesamtwertung runter, das ist klar. Wir empfehlen zudem die Nutzung von Lowcap-Magazinen, da das Im Einzelnen betrachtet überzeugt die S-AEG gerade aber durch ihre Stahlblechmagazin vor allem ab der Hälfte anfängt übel zu rascheln und gute, ja fast idiotensichere Funktionalität und sehr gute Leistung. Was dadurch jedem Gegenspieler die eigene Position verrät, zumal das Ge- aber noch viel interessanter ist und letztlich auch der Grund für uns war, raschel einfach nervt. diese schon etwas ältere Waffe zu thematisieren ist die Gehäuseform. (MG)


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