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Die größere, untere Tasche kann man z.B. für den Nässeschutz wunder- auf ein „Taliban Hilfighter“ oder „Pork eating crusader“ Patch belaufen. An bar ausnutzen oder Material verstauen, an welches man schnell heran- jeder Seite sind über dies noch je zwei Bänder mit Schnallen angebracht, kommen möchte. mit denen man Material an den Rucksack zurren kann. Im Innenraum des Hauptfachs haben wir wie beim BW Kampfrucksack ein Fach für die BW-Isomatte und einen Stauraum von ca. 20 Liter. Wirk- lich ausreichend für drei Tage im Feld, bedenkt man, dass mit den auf- genähten Taschen noch 7 Liter bei der großen und 3 Liter bei der kleinen Tasche hinzuaddiert werden müssen. Die Tragevorrichtung selbst ist gut und zweckdienlich. Im Gegensatz zu anderen Herstellern verzichtete man auf viel Schnick-Schnack wie einen gepolsterten Rückenfläche oder ergonomische Einstellmöglichkeiten die- ser. Dies ist alles andere als ein Nachteil! Möchte man einen gepolsterten Rücken erfüllt dies die BW-Isomatte im dafür vorgesehenen Fach. Im Regelfall ist es aber überhaupt nicht notwendig, da man den Ruck- sack eh auf der Weste trägt und damit sämtliche Ergonomiegedanken der Hersteller für die Katz sind und eher noch durch hängen bleiben stören. Wir haben unsere Aufteilung jedoch so vorgenommen, wie wir sie beim Beim Thema Ergonomie hat man aber nicht an der falschen Stelle ge- Test für nützlich hielten. In das Hauptfach kamen Wechselklamotten, in spart, denn die Träger sind schön breit und an den Körper angepasst. die größere aufgenähte Tasche Kochutensilien und Lebensmittel und Es schneidet nichts ein, man hat wieder ganz viele Laschen um Material die die kleinere Tasche oben kleine Snacks wie Marzipanrohmasse oder wie z.B. einen Kompass dran zu hängen und eine robuste, in der Höhe Müsliriegel um den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten. verstellbare Brustschnalle. Wir haben den Rucksack mit ballistischer Schutzweste und ohne getes- tet. In beiden Fällen hat er genau das erfüllt was er vorgibt zu sein. Ein Rucksack mit dem man problemlos 72 Stunden im Feld klar kommt. Mit seinem Gewicht von knapp 1,3kg ist er recht leicht. Wie vorhin schon beschrieben ist das Hauptgewebe ein robustes, leichtes Nylon. Genau hier sind wie bei einer Geschmacksfrage angelangt. Der Eine mag lieber schweres störrisches, der Andere lieber leichteres, flexibleres Material. Der Einsatzrucksack Standard von Zentauron hat hier unserer Meinung nach die richtige Tarrierung gefunden. Nicht zu leicht und anfällig, aber auch nicht zu schwer und störrisch. Er lockt auch nicht seine Kunden durch Schnick-Schnack mit wilden Namen - er ist wie er ist ein gutes und solides System das man durchweg jedem empfehlen kann. Der Preis von ca. 200,00€ ist sicherlich kein Pappenstiel, jedoch erhält man dafür eine sehr gute Qualität und einen Rucksack, welchen man dienstlich, im Bereich Airsoft oder auch sonst in der Freizeit gerne und Die kleine aufgenähte Tasche hat zwar keine MOLLE-Schlaufen - diese problemlos nutzen wird. wären anhand dem Schwerpunkt dort auch unnötig - sie weist aber eine breite Klettfläche auf. Natürlich ist sie dafür vorgesehen einsatzrelevan- (VL) te Patches aufzunehmen. Der Hersteller dachte dabei vermutlich an ein Medic- oder Nummernpatch - die Realität wird sich aber vermutlich eher


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