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Die Verpackung ist hochwertig aufgemacht, hat den ein oder anderen Ok, soweit erledigt, schauen wir was noch getan werden muss. Ein Blick Totenkopf aufgedruckt und spricht damit vermutlich den 12-jährigen in die Anleitung verrät, dass wir nun den Mörser mit Wasser auffüllen Durchschnittsamerikaner an. Uns ist das jedoch egal, denn auf den Inhalt sollen - 300ml werden empfohlen. kommt es an. Die Kompaktheit wunderte uns erstmal, denn wie kann in solch einer kleinen Schachtel ein Mörser mit zwei Granaten untergebracht werden? Ganz einfach, eine Granate ist im Mörser und eine liegt neben dran. Aus diesem Grund ist das Paket nur so lang wie das Rohr selbst und lediglich doppelt so breit. Die Füllangaben auf der Seite der Granate helfen bei undurchsichtigem oliven Kunststoff herzlich wenig - Muttis Messbecher daher um so mehr. Also weiter im Geschehen! Als nächstes soll man eine Gummischeibe auf die hintere Öffnung legen, in welche wir das Wasser eingossen. Dies erledigt schraubt man das Endstück des Mörsers wieder auf - fertig. Durch die Unterstützung von Stormtec, welcher den Hades Arrow in Deutschland vertreibt, haben wir überdies gleich noch ausreichend CO2 und ein paar Gummischeiben bekommen - welche wir bislang noch nicht zuordnen können. An der Spitze des Mörsers ist ein Ventil zum Einfüllen des CO2. Also Kapsel in das Füllgerät, aufgesteckt und die Kohlenstoffdioxid Pumpe angedrückt. Mit einem eher unbehaglichen Gefühl merken wir, wie sich der Mörser füllt. Unbehaglich aus dem Grund, da wir wissen, dass der Hersteller sonst als Hersteller der Soundflashs Material herstellt, welches durch Einfüllen einer CO2 Kapsel mit einem lauten Knall zerreißt - das In der Verpackung ist auch ein Füllgerät für den Arrow beigelegt, wel- Material wirkt nicht stabiler als eine Soundflash... ches die CO2 Kapseln aufnimmt - praktisch und notwendig. Die Anlei- tung beschreibt gut die Abläufe und macht uns auf kleine Bastelarbeiten Die Hände sind noch dran, nichts passiert. Lediglich der Gummi auf dem aufmerksam. Die Finnen der beiden beiliegenden Granaten müssen erst Endstück des Mörsers wölbt sich bedrohlich aus - aber genau dies muss montiert werden. Dies geschieht über eine Stahlfeder, welche angebracht er tun! werden muss. Macht man es richtig, klappen nach Verlassen des Rohrs die Finnen automatisch aus und stabilisieren die Granate im Flug. Also bringen wir den Mörser in Stellung. Wir klappen das Standbein aus um festzustellen, dass es auf einer Wiese mit einem Bein nicht stabil steht. Egal, wir sind Profis, also wird er durch einen Kollegen mit guter Berufsunfähigkeitsversicherung gehalten. Wir lassen den Mörser normal reinfallen - zischhhhhh... nichts passiert, nur Zischen. Aus dem Boden- stück des Rohrs sprudelt nur Wasser und CO2 heraus. Was lief falsch? Ganz einfach, die Schwerkraft reicht nicht aus um den Gummi an der Un- terseite des Mörsers ausreichend zu durchstoßen. Die Bodenplatte des Rohrs besteht nämlich aus einem vierschneidigen Skalpell, welches den unter Druck stehenden Gummi aufschneidet. Ist dies geschehen, weicht das CO2 mit dem Wasser aus. Da Wasser eine viel höhere Dichte als CO2 hat, erzeugt dies den Schub, welcher den Mörser durch die Luft befördert. Dies funktioniert praktischerweise auch ganz gut, schließlich habe ich schon mit 12 Jahren aus einer Grabvase, einer Luftpumpe und


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