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Der Zusammenbruch Jugoslawiens 1991 Der Länderbund hatte bereits seit Jahrzehnten Bestand und über sei- ne gesamte Geschichte vermischten sich die darin zusammengefassten Völker. Klare Grenzen gab es lange nicht mehr und auch keine Möglich- keit diese überhaupt noch festzulegen. Dennoch gaukelten die Politiker dem Volk vor ein souveräner Staat sei möglich und bei Wahlen in den einzelnen Ländern kam es wie es kommen musste - nahezu überall er- reichte der Souveränitätsgedanke die 90% Marke. Souveränität war in diesem Fall ein sehr aggressiv gesetzter Gedanke, denn das Land war wirtschaftlich derart eng verwoben, dass letztlich kein Land ohne die Eigenschaften und Ressourcen der anderen Länder funk- tioniern wollte. Auch wohnten ganze Bevölkerungsgruppen des einen Landes auf Gebieten des Anderen - viele Mischfamilien existierten usw. Man muss sich nur das Chaos vorstellen wenn z.B. in Deutschland der Freistaat Bayern meint aus dem Länderbund Deutschlands auszutreten. Es wäre undenkbar und würde vermutlich ebenfalls dazu führen, dass alle anderen Länder, selbst mit militärischen Mitteln, versuchen würden Bayern erneut unter Bundeseutsche Verwaltung zu stellen. Ganz zu schweigen von den wirtschaftlichen Aus- wirkungen. Der Begriff Freistaat ist daher unter dem Strich nichts wert, außer den Autonomiegedan- ken der Bevölkerung zu be- friedigen. Genau dies bedachte man jedoch in Jugoslawien nicht und pflanzte über die Autonomiegedanken der Bevölkerung weitere Ideen in den Kopf. So träumte man in den serbischen Gebieten von einem „Groß Serbien“, wel- ches sich andere Regionen des noch bestehenden Länderbundes ein- verleiben könnte. Durch die Wahlen war Jugoslawien zerbrochen und existierte nur noch auf dem Papier. Die Serben, welche bislang immer die Landesführung unter sich hatten, verfügten auch über das noch existente Jugoslawische Militär. So sendete man 1991 die Jugoslawische Volksarmee (JNA) nach Slo- wenien und im 10-Tage-Krieg unterlag die JNA den damals schon neu aufgestellten Einheiten der Slowenischen Armee im Bruderkrieg. Rund 65.000 Soldaten standen sich gegenüber, wobei Slowenien 18 und das serbisch geführte Jugoslawien 44 Tote zu beklagen hatte. Slowenien ging aus diesem Konflikt als unabhängige Republik Slowenien hervor. Kopfbereich: BW Gefechtshelm mit 5FT Helmüberzug; BW Staubschutzbrille Oberkörper: BW 5FT Tropenfeldbluse; Mehler ST Schutzweste; BW Leder- handschuhe Beinbereich: BW 5FT Tropenfeldhose; BW Kampfstiefel 2000 Bewaffnung: HK G36a


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