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bels sich unterhalb der Aussparung im Schlitten befindet, woraufhin er Im Umgang ist die HK 45 ganz Heckler und Koch. Unter Waf- einfach rausgezogen werden kann. Das war es auch schon. Wer sich fenkennern stehen diese zwei Namen für Einfachheit, Sicherheit jetzt am anderen Schlittenfanghebel versucht, kann es gleich sein lassen: und Zuverlässigkeit. Die Bedienung läuft weitestgehend Intuitiv Der Schlitten lässt sich, vorausgesetzt das Magazin ist entfernt, einfach ab, da alle Bedienelemente schnell erreichbar sind. Die Siche- abziehen. Am leichtesten ist es, erst den Schlitten nach ganz hinten zu rung blockiert den Abzug nicht nur wenn sie nach oben eingelegt drücken, also durchzuladen, und dann mit einem Ruck nach vorne hin wird: Zieht man sie nach unten, entspannt sie den Hahn gefahrlos abzuziehen. – einfach nur genial! Nicht nur der beidseitige Schlittenfanghebel ist ein Extra, an welches man sich gerne gewöhnt, sondern auch der beidseitige Magazinhebel. Da der Daumen meiner Wenigkeit zu kurz ist, um ohne weiteres wie vor- gesehen den linken Flügel zu erwischen, bietet sich mir so die Möglich- keit mit Hilfe des Mittel- oder Zeigefingers, ohne in irgendeiner Art die Position der Waffe zu ändern, den rechten Flügel des Magazinhebels zu erreichen – wieder einmal genial! Ehe wir zum Ende des Testberichtes kommen, verraten wir Euch, wozu der zweite, längliche Schlüssel ist. Im Inneren des Magazinschachtes be- findet sich ein kleiner Kreis mit zwei Löchern. Der fällt eigentlich garnicht auf und könnte produktionsbedingt aus irgendwelchen Gründen eben da sein. Doch bei Heckler und Koch hat alles seinen Sinn, siehe die Löcher im Hinterschaft des G36 für die Bolzen. Der Schlüssel passt genau in die zwei Löcher der HK 45 rein und mit einer kleinen Umdrehung ist die Waffe komplett blockiert, so dass sie quasi nutzlos ist. Eine Art „Zentralverriege- lung“ um Missbrauch durch Unbefugte zu erschweren. Im Inneren dominieren weitestgehend Metallteile, bis auf zwei Ausnah- Das Fazit der HK 45 von KWA fällt ähnlich wie bei ihren Geschwistern men. Die eine wäre eine Art Trommel welche die Vorholfeder umgibt und aus: Fast alles top, nur ein Flop. Reichweite, Qualität, Präzision, Funkti- irgendwie billig wirkt, und die andere Ausnahme wäre der Außenlauf. on – einfach klasse. Es ist DIE Pistole für Spieler schlechthin. Der Flop Von unten sieht man schon die ersten Kratzer ganz deutlich – sieht nicht spiegelt sich mal wieder in dem Außenlauf. Ein Patzer, den wir einfach schön aus und wird mit der Zeit schlimmer. nicht begreifen können. Porsche baut in seinen 911er doch auch kein Lenkrad von einem Fiat 500 ein? Wie würde das denn auch rüberkom- men? Es geht ja nicht einmal darum, dass der Plastikaußenlauf seinen Zweck nicht erfüllt. Funktioniert ja alles, jedenfalls solange die Pistole kein Schalldämpfergewinde hat, wie z.B. die MK23. Bei dem Test flogen schon die ersten Plastikspäne, da ein Plastikgewinde gegen einen Alumi- niumschalldämpfer so viel Chance hat wie Butter gegen Messer. Doch zurück zur HK 45: Wir empfehlen sie trotzdem jedem, auch Samm- lern. So schöne Markings gibt es garantiert nicht nochmal und optisch ist die Pistole extrem dicht am Original, wer nicht gerade in den Lauf rein- schaut wird kaum einen Unterschied erkennen können. Der Preis von derzeit 180€ ist zwar gerechtfertigt, doch trotzdem etwas happig für eine Pistole. Mit 20€ mehr steigt man schon in die Vollmetall-S- AEG-Welt ein. Daher empfehlen wir euch bei Sonderangeboten, welche es gelegentlich mal gibt, direkt zuzuschlagen. (MG)


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