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wird wo er einrastet, daraufhin lassen sich die BBs einfach durch die Zu- führnippel laden. Es gehen tatsächlich 29 BBs rein, was eine beachtliche Kapazität ist. Dementsprechend findet auch reichlich Gas in der Pistole Platz, wobei dieser Eindruck immer äußerst subjektiv ist. Wichtig ist: Wer wirklich alle 29 BBs reinläd, sollte ehe das Magazin ein- geführt wird, den Schlitten in der hintersten Stellung arretieren. Dadurch wird Beschädigungen am Nozzle vorgebeugt, weil 29 BBs die Magazin- feder ordentlich unter Druck setzen und das Nozzle, welches bei eigent- lich jeder GBB-Airsoft aus Kunststoff ist, beim ersten Zurückgleiten des Schlittens nochmal mehr Druck ausüben muss. Ein Druck auf den Zufuhr- schieber und er ist aus seiner Arretierung gelöst. Nun stehen die Kugeln zufuhrbereit unter Druck und das Magazin wird in den Griff geschoben, wo es gut hörbar einrastet. „Tup-tup“ – die ersten Schüsse knallen aus der HK 45 raus. Sie klingt schön dumpf, ganz anders als z.B. eine CO2-Airsoft und ist auch bei weitem nicht so laut. Das ist vermutlich auf das Kunststoffgriffstück und eine etwas aufwendigere Verschlussfederkonstruktion zurück zu führen. Der Schlitten und alle Funktionsteile wie Abzug, Schlittenfanghebel etc. Leider besitzt die HK 45 nicht das von den anderen KWA GBBs der USP- bestehen aus Metall. Was uns mal wieder extrem stört und die Achilles- Serie bekannte Doppelfeder-System, welches sich einen Tick besser an- ferse der gesamten KWA HK USP-Serie ist: Der Außenlauf ist aus Plastik. fühlt. Das ist wieder einmal, auch wenn wir schon damit gerechnet hatten, der totale Bremser für jegliche Begeisterung. Egal wie toll die Pistole sich im Test entpuppen wird, die Grenzen nach oben sind somit schon mal klar gesteckt – schade, dabei wirkt die Verarbeitung mal wieder ausgezeich- net. Der Rückschlag ist dennoch sehr gleichmäßig und angenehm, ohne aber „lasch“ zu wirken – die HK 45 erzeugt natürlich (wie man es von einer GBB-Pistole erwartet) ordentlich „Kick“ im Handgelenk! Es existieren zwar geringe Gussgrate im Bereich des Griffstücks, doch diese gibt es so etwa auch beim Original. Ob KWA das beabsichtigt hat Der Abzug ist typisch für Heckler und Koch Waffen, da ein Auslösepunkt oder nicht – jedenfalls kann man beim Nachbau keine bessere Verar- weder im Single- noch im Doubleaction-Modus wahrgenommen wird und beitung verlangen als beim Original, weshalb wir äußerst zufrieden sind. der Schuss dadurch eher unerwartet bricht. Uns gefällt das so gut, wo- bei dies Geschmackssache ist - andere Airsoftler bevorzugen wiederrum eher einen klar kalkulierbaren Druckpunkt. Mit einer Gasfüllung kommen die 29 BBs auch bei flotter Feuergeschwin- digkeit gut hin. Wer es übertreibt, kriegt vorher einen Cooldown hin und wer es langsam angehen lässt, schafft über eineinhalb Magazine. Zu Reichweite und Präzision braucht man bei der HK 45 von KWA eigent- lich fast nichts sagen: Einfach super, hier kommt ein jeder Spieler voll auf seine Kosten. Sollte das Hop-Up-System nicht genau eingestellt sein, ist dies mit dem beigelegten Schlüssel durch das Verschlussfenster ohne jegliche Demontage im Handumdrehen erledigt. Auch wenn es manch- mal nervig ist, immer einen Schlüssel zu benötigen, hat das System den unschlagbaren Vorteil sich definitiv nie zu verstellen. Bevor wir weitergehen zum Handling, sehen wir uns die Pistole noch kurz Wir gehen über zum Funktionstest und laden das Magazin. Die Kugeln von innen an. Als erstes muss der Schlitten soweit nach hinten gezo- werden geladen, indem der Zufuhrschieber nach ganz unten geschoben gen werden, dass der Achsenpunkt des linksseitigen Schlittenfanghe-


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