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Die Bedienungsanleitungen der anderen MPs bestätigen den Verdacht: Hier hat ein Mitarbeiter von GSG ins falsche Fach gegriffen, sowas kann passieren. Jede S-AEG hat nämlich eine speziell für sie erstellte und be- bilderte Bedienungsanleitung, was uns sehr gefällt, wieder einmal den Neulingen im Airsofthobby sehr entgegen kommt und allgemein sehr kun- denfreundlich ist. Es gibt nämlich Importeure bzw. Hersteller, die es sich mit den Bedienungsanleitungen sehr einfach machen und einfach eine für alle verwenden. Also egal ob M16A2, A1, M4 oder SR-25: Alle haben die Bedienungsanleitung des M4. Wir haben wirklich schon alles erlebt, auch eine S-AEG Anleitung bei einer GBB. Theoretisch möglich, praktisch aber einfach lieblos. Zahlreich bebildert und umfangreich umschrieben, lassen GSG‘s Bedie- nungsanleitungen keine Fragen offen, weshalb nun die nächsten Griffe alle GSG-522 S-AEGs aus den Packungen holen. Eines fällt gleich auf: Die Dinger sind schwer! Abgesehen von Griffstück und Teilen der Schäftung bestehen sie tatsächlich komplett aus Metall. Obwohl nichts wackelt und die Verarbeitung absolut massiv wirkt, ver- mitteln die Airsofts unmittelbar nach dem auspacken einen massiven Eindruck. Dieser wird hauptsächlich von den „Made in China“ und „QC- Passed“-Aufklebern, den offensichtlich bestenfalls mittelmäßigen Materi- alien sowie dem matten, grauschwarzen Lacküberzug geprägt. Die kurze GSG-522 PK und GSG-522 PK Folding Stock haben dazu le- diglich eine Nachbildung des Verschlussfensters, bei den anderen zwei langen GSG-522 handelt es sich aufgrund des eingebauten Blowback- Systems immerhin um eine anständige Verschlussfensternachbildung, welche sich mit Hilfe des Ladehebels auch öffnen lässt. Erschwerend kommen noch die unschönen Markings und der Feuer- wahlhebel samt Beschriftung hinzu, der eher etwas mit Playmobil als mit Die Verarbeitung ist insgesamt gut, also weder lobens- noch wirklich be- Waffen zu tun haben scheint. Die Noppen am Griffstück, welche auf der mängelnswert. Wir fragen uns eigentlich nur, weshalb das Material so dick Verpackung als Vorteil angepriesen wurden, stören von Anfang an. In re- verbaut wurde. Die Antwort auf diese Frage erhalten wir sofort bei etwas gelmäßigen Abständen ist da so ein Plastiknippel, der in die Hand drückt genauerem Hinsehen: Das Material erfordert dies ganz einfach. Solan- – wer bitte steht auf sowas? Heckler und Kochs Originale haben sich jahr- ge Hersteller wie z.B. VFC superdünne Gehäuse aus Stahlblech fertigen zehntelang ohne solche störenden Extras bewährt, und bei der Walther oder ICS mittelstarke Gehäuse aus hochwertigem Zinn gießen, beste- P99, eine der sehr wenigen Waffen die solche Noppen aufweisen, sind hen GSGs 522er Gehäuse aus wirklich dickem Zinnguss und Plastik. Nur diese deutlich kleiner und daher kaum spürbar. so ist es möglich, eine recht hohe Steifigkeit zu erreichen und sicher zu


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