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nach ihren Vorlieben und Interessen aufbauen wollten. Wir zerrissen ihre und den Butchern zu Boden gezwungen und gründlich nach wei- Propaganda-Blätter und erklärten ihnen, dass wir weder die Butcher noch teren Tütchen durchsucht. die IFF benötigten und wir frei nach unseren Glauben leben wollten. Während die Einheiten sich bemühten, uns so viele Tütchen wie möglich aus unseren Taschen zu ziehen, ging das Leben im Dorf seinen Gang. Öfters kamen Butcher und IFF zu uns und wollten uns von ihrer Friedlichkeit überzeugen, brachten Wasser und klei- ne Geschenke, doch wir lehnten ab. Diese Prozedur ging einige Zeit. Während unser Dorfältester auf dem Platz lautstark erklärte, was für ein schlimmes Gefolge die Butcher und IFF sind, durften wir provozieren und beleidigen. Allerdings mussten wir uns auch auf körperliche Gegenwehr einstellen. Als nächstes machten wir uns für die „Dealer Aktion“ bereit. Wir sollten Es wurde immer dunkler, der Tag neigte sich dem Ende, es wurde Nacht. vor den Augen der beiden Einheiten Drogen dealen. In 2er Gruppen gin- Wir nahmen uns Fackeln, zündeten diese am Lagerfeuer an und liefen gen wir los. Vollgepackt mit weißen Tütchen kreuzten wir die Wege un- in einem Zug lautstark über das Gelände. Wir kamen an müden, ausge- serer „Feinde“. Offensichtlich tauschten wir diese gegen das sogenannte laugten Butchern vorbei und an dem Lager der IFF. Immer wieder gingen „Recon-mark“ ein. Desöfteren wurden wir bei solch Aktionen von der IFF diese auf uns ein. Wir verachteten und verspotteten sie.


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