Page 35

ASM_23

Sonne das dunklere „UN Blau“ eh auf den gezeigten farbton ausblich. Die Bewaffnung des Einsatzkontingents bestand überwiegend aus Fall- schirmjäger G3A4 (G3 mit Schiebeschaft) und MP2A1 (UZI). Als Pistole wurde die damals übliche P1 (Walther P38) geführt. Fahrzeuge mit Turm- luke wurden über ein lafettiertes MG3 gesichert. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel und für Helikopter gab man an die Doorgunner (Fallschirmjäger) ein dafür optimiertes US M60 Ma- schinengewehr aus. Sollte es zu größeren Auseinandersetzungen kom- men und man auf motorisierte Gegner treffen, stand über dies noch die Panzerfaust 3 zur Verfügung. Letzterer Dosenöffner wurde aber so gut wie nie dokumentiert, da man seitens der Bundeswehr und Politik nicht auch noch die Möglichkeit von Panzer- bzw. Schützenpanzerangriffen auf das Kontingent schüren woll- te. Auch wenn wir bei unseren Fotos meist verhalten sind, was das darstel- len von Staub und Dreck auf Uniformen angeht - schließlich fährt ein Soldat auch nicht dreckig in den Einsatz - haben wir bei diesem Thema nicht an derartigen Mitteln gespart. Die meisten Einsätze bestanden aus Konvoi-Fahrten, welche anhand der Temperaturen mit offenem Fenster oder Oberluke vollzogen wurden. Der so aufgewirbelte Staub von vor- ausfahrendem Großgerät ließ die Soldaten fast immer sehr eingestaubt aussehen. Demnach ist klar, dass die Staubschutzbrille um den Hals oder am Helm ein wichtiger Bestandteil bei der Nachstellung sein sollte - als auch ein „etwas Einsauen“ sicherlich nicht falsch ist. Beeilen sollte man sich ebenfalls bei der Anschaffung von olivgrünen Koppeltaschen. Zwar findet man Standardtaschen wie z.B. Magazin- taschen für das G3 noch zuhauf, jedoch werden Spezialtaschen wie z.B. für die MP2A1 oder selbst Klappspatentaschen immer seltener. Selbiges gilt natürlich auch für den Kampfrucksack in oliv. Das Thema zu sammeln oder nachzustellen ist recht kostenef- fizient und hebt ein beinahe vergessenes Stück Deutscher Militärgeschichte hervor. Auch bietet es den Vorteil über die dann vorhandene DPM Bristol auch gleich die Grund- lage für das Nachstellen späterer Bundeswehreinsätze zu haben, wie z.B. IFOR, SFOR und KFOR. Für die Bilder im Artikel und bereitgestelltes Material gilt unser besonderer Dank den Unternehmen „Best Protection“ für die richtigen Schutzwesten und „Schwabenarms Rottweil“ für die richtigen Waf- fen - Vielen Dank für die tolle Kooperation! (VL) Kopfbereich: BW Gefechtshelm mit UN Helmüberzug; Staubschutzbrille (schwarz) Oberkörper: BW T-Shirt (oliv); BW Lochkoppel; 2x G3 Magaz. Taschen (oliv); BW Feldflaschentasche (oliv); Bristol Armour (DPM) Beinbereich: F2 Feldhose (Frz./ oliv); BW Tropenstiefel (1. Mod/ schwarz) Bewaffnung: HK G3A4 (FschJg Variante)


ASM_23
To see the actual publication please follow the link above