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Der Grundstein der GGW 1203 wurde gelegt, als wir vom Airsoftmagazin mit sche und thermische Kerben und Kratzer wurden dem Holz beigefügt. German GunWorks eine kostenlose „Overhauling“ Aktion starteten. Hier- Die Abnutzung wurde ergonomisch verstärkt, dort wo der meiste Kontakt bei konnten unsere Facebookbesucher Fotos von ihren Airsofts einstellen, stattfindet. Wie bei der originalen AKM bekam das Holz noch Schlag- woraufhin wir uns dann zusammen setzten und eine Waffe aussuchten. zahlen eingeprägt mit der Seriennummer - der Schaft einen schwarzen Lackstreifen mit einem gesprühten Buchstaben und einer aufgepinselten Unsere Suchkriterien waren einfach; es sollte eine unverschandelte Air- Waffennummer. soft sein, die von der Materialwahl anspruchsvoll zu bearbeiten ist und man so das ganze Leistungsspektrum von GGW zeigen konnte. Hierbei Um den Anspruch der Individualisierung zu vervollständigen, wurde der entschieden wir uns für die GHK AKM von Thorsten, da die Waffe nahezu Name des Besitzers auf Kyrillisch mit einem Hammer und Sichel Logo per alle Materialien aufwies - Holz, Stahl, Kunststoff und Alu. Thorsten sandte Hand feldmäßig in den Schaft eingeschnitzt. Hierbei erlaubte sich GGW uns seine Airsoft zu und nach Sichtung kamen einige Vorschläge... aber auch einen tatsächlichen Schnitzer, denn dem Kyrillisch nicht mäch- tig, wurde aus „Torsten“ (Thorsten wird ohne „Th“ übersetzt) plötzlich Zuerst kam seitens GGW der Vorschlag eine MPi der NVA daraus zu „Torten“ - man hatte schlichtweg einen Buchstaben vergessen. Dieses machen, jedoch stieß dies nicht auf das Wohlwollen des Besitzers - die- Problem wurde aber später ohne Weiteres behoben und der Vorname ist ser wollte eine breiteres Einsatzspektrum haben, weshalb sie eine sow- zwischenzeitlich korrekt auf dem Schaft verewigt. jetische Variante bleiben sollte. So entschied man sich letztlich für eine starke Alterung und Abnutzung der AKM - der Stil der GGW 1201 (M1 Carbine Ausgabe 22) wurde gewünscht. Abgesprochen, alles geklärt - los gehts! Zuerst wurde die Waffe auf Funktion getestet. Beim Einlegen des Maga- zins lösten sich ganze Salven - sehr gefährlich. Die Waffe ist zwar eine „F“ Semi, jedoch war dieses Problem einem Gussgrad geschuldet, welcher beim Einlegen den Gasstift eindrückte und so für einen Bruchteil einer Sekunde die AKM erstmal kräftig abmunitionierte. Das Problem wurde dem Besitzer gemeldet mit der Anfrage das Problem beheben zu dürfen. Nach dem „Go“ war es mit wenigen Feilenschliffen behoben und die Waf- fe war um einiges sicherer. Nun hatte man ein einwandfrei funktionieren- des Grundmodell und konnte beginnen. Zuerst gab es einige Änderungen am Holz. Dieses wurde wie schon beim M1 Carbine von der alten Lasur befreit und chemisch gealtert. Danach wurde es mehrfach neu eingelegt, thermisch versiegelt und nachgealtert, bis es den richtigen look hatte. Danach ging es an die Details. Mechani-


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