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die man für Geld haben kann, aber gleichzeitig die schlechteste Kalasch- nikow. Warum? Weil die Verarbeitung perfekt ist. Keine Verarbeitungs- spuren, keine Spaltmaße. Jeder, der eine echte AK in der Hand hatte weiß, dass diese Waffen eben etwas gröber verarbeitet sind. Daher hat die AK-Familie auch ihren Ruf der unzerstörbarkeit und höchster Funkti- onssicherheit. Doch zurück zu unserer AK74 UN von WE. Durch die tolle, von Stahl dominierte Materialwahl und die typisch russisch-robuste Verarbeitung ist der Zeiger des Realitätsfaktors bei dieser Airsoft am Anschlag angekom- men – mehr geht nicht! Erhöhte Beachtung verdienen auch andere Teile wie Mündungsfeuer- dämpfer oder Außenlauf – hier hat sich WE die Mühe gemacht Stahl auf einer Drehmaschine in Form zu bringen. Das ist zwar aufwendig und teu- er, lässt sich aber qualitativ von nichts anderem toppen. Vom Äußeren geht es nun zur Funktion. Als erstes laden wir das Magazin mit 30 BBs auf. Das geht am besten von Hand, ein beigelegtes Loading- tool erweist sich leider als nutzlos. Nachdem die Kugeln drin sind, kommt das Gas. Wir benutzen das recht starke Topgas und setzen die Flasche an, drücken drauf und *krack* - nicht gut! Das recht schwere Metallmagazin ist nur von einer Kunststoffhülle um- geben, welche am Boden mit dem inneren Metallkern festgeschraubt ist. Hält man das Magazin in der Hand und drückt die Gasflasche unten auf den Magazinboden, wird eine kleine Schraube die Hülle und Metallinnen- leben zusammenhält zu stark belastet, dass sie das Kunststoffloch durch Die Verarbeitung der AK74 UN ist einfach zusammengefasst: Grandios! welche sie geschraubt ist einfach durchbricht. Das Systemgehäuse hat viele Nieten, es gibt angemessene Spaltmaße und ausreichend Verarbeitungsspuren – also nicht zu viel und nicht zu Das hat zur Folge, dass die Kunststoffhülle zukünftig mit etwas Kraft ein- wenig, genau perfekt. Klingt komisch, oder? fach abgezogen werden kann. Schlimm ist das für uns jetzt nicht, da es einen einfachen Trick gibt das zu vermeiden: Magazin kopfüber auf den Boden stellen – dann passiert da nichts. Nachdem das Magazin nun vollgetankt ist (und es geht wirklich sehr viel Gas rein), kann es fast losgehen. Das einzige was nun fehlt ist, einen klei- nen Hebel, der links neben dem Schlagventil sitzt nach unten zu drücken. Was es mit diesem kleinen Hebelchen auf sich hat, erfahrt ihr gleich. AK74 UN fertig laden und losballern. Donnerwetter! Das Ding wackelt ja gewaltig, ist laut und sieht einfach nur geil aus! Der Verschluss schlägt weit nach hinten aus, er läuft bis fast auf Höhe des Abzuges zurück. Bei jedem Schuss ist die große Masse des Verschlusses deutlich zu fühlen, hier bewegt sich eine schwerer Metallklotz schnell hin und her! Die Feuerrate ist nicht allzu hoch, was bei AKs aber in Ordnung ist. Viel mehr Wert legen wir hingegen auf die Reichweite und Präzision, und hier stimmt alles. Die Reichweite ist schön gestreckt und der Streukreis kommt mit Leichtigkeit an gute AEGs von TM ran. Weniger so toll fällt die Bilanz des Gasverbrauchs aus. Eigentlich ja, aber wir reden hier über eine Kalaschnikow, und daher gelten hier ganz andere Maßstäbe. Wir verweisen an dieser Stelle als Pro Gasladung sind bei Zimmertemperatur 30 BBs +/- 10 BBs drin. Wer Beispiel auf eine AK74 von Tokyo Marui. Es ist eine der besten AEGs, extrem schnell schießt provoziert sofort einen Cooldown.


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