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Andere Helme, wie der Protec oder Prijon Helm, sind ausschließlich zum Stoßschutz vorgesehen und haben keine ballistische Schutzwirkung. Der Protec Classic kam in das KSK über die B1 KDOs und Fernspäher, wel- che den Helm in ihrer Freizeit beim Fallschirmspringen trugen. Der Prijon Helm weist die selben Eigenschaften auf, ist jedoch durch Konzeptio- nierung für den Kajaksport wasserresistenter und löst sich nicht mit der Zeit auf, wie der Schaumstoffinnenhelm des Protec. Anwendung finden diese Helme bei verschiedenen Aufgaben, meist jedoch nur wenn direkt ein Stoßschutz von Nöten ist wie z.B. bei einem Sicherugsschützen aus einer BO-105 etc. Übersicht Kampfmittel und Ballistische Schutzwesten R1/R2 Weste - 1996 bis ca. 2002 KHS Interventionsweste - 1999 bis ca. 2004 KSK Weste (Moskito, Heim, Tau) - 1998 bis ca. 2008 CRS (CIRAS-Imitat) Weste (beige) - 2007 bis ca. 2009 Black Hawk Omega (Draeger) - 2004 bis heute Lindnerhof Plate Carrier & Chest Rigg - 2009 bis heute Bristol schwarz (SAS Modell) - 1996 bis ca. 2002 Bristol DPM - 1996 bis ca. 1998 PT Body Armor (US Woodland) - 1996 bis ca. 2003 Mehler SK - 2003 bis heute Mehler ST - 2000 bis ca. 2003 Nach der Gründung des KSK mangelte es an brauchbarer Ausrüstung. Da die Bundeswehr alles andere als auf einem aktuellen Stand war und auch kaum ein ziviler Markt bestand, schaffte man Abhilfe über Gegen- stände anderer Nationen. Bei der R1/R2 Weste kopierte man 1:1 die is- raelische Kampfmittelweste und fertigte diese in Flecktarn. Einen Fehler machte man dabei definitiv nicht, denn die Weste ist durch die IDF sehr ausgeklügelt und kriegserprobt. Natürlich wollte man auf speziellere, ei- gene Ansprüche eingehen und so entwickelte man die KSK Weste von Moskito. Schon kurz nach der Einführung kamen die ersten Zweifel auf, denn die Nähte lösten sich auf und auch sonst war die Qualität mangel- haft. Also übergab man die Fertigung an Heim. Das Unternehmen fertigte die Weste zwar nun in guter Qualität, jedoch zu einem höheren Preis. Die dritte Runde wurde eingeleitet und der Auftrag an die Tau Werke über- geben. Als wäre diese Auswechselei nicht genug, übernahm Heim wieder den Auftrag, denn im späteren Verlauf wurde sie auch für die Fallschirmjäger hergestellt, wobei Heim die Kapazität hatte den Auftrag zu erfüllen. Es gibt also etliche Hersteller und Varianten der Weste, wobei sich die Un- terschiede meist nur auf Kleinigkeiten belaufen. Was aber tatsächlich ein Problem wurde, ist die Tatsache, dass die Weste nicht wirklich be- Ausrüstung (Bild links): Kopf: Watch Cap, Peltor ComTac II Sprechsatz, Fallschirmsprungbrille Oberkörper: Motorschlittenkampfanzug, Lindnerhof Chest Rigg, Motorola GP380, Berghaus Handschuhe Beine: Lowa Combat boot GTX, BW Gamaschen Bewaffnung: G36-KA2 mit AG36, P8


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