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KSK Reenactment Allgemeines Wenn man das KSK nachstellen möchte, steht man vor dem Problem, dass die Ausrüstung äußerst individuell gestaltet ist. Normen existieren kaum und verwendet wird was taugt. Durch die zahlreichen Kontakte der Trooper zu ausländischen Spezialeinheiten, ist seit einigen Jahren vor allem ein großer Einfluss aus den USA wahrzunehmen. Dies bedeutet nicht, dass man Ausrüstungsgegenstände lediglich adap- tiert, sondern viel mehr, dass bei erkanntem Bedarf die Ausrüstung be- schafft, bei Möglichkeit aber auf heimische Alternativen zurückgegriffen wird. So war die beige CIRAS Weste (S. 26) nicht ein Original aus US Beständen, sondern wurden tatsächlich über einen deutschen Airsoft- shop besorgt. An dieser Stelle will gesagt sein, dass es durchaus viele Dinge gibt, welche für den Airsoftmarkt entwickelt wurden, aber Einzug in reale Einheiten finden. Selbst Anbauteile für Waffen, wie z.B. Foregrips, werden wenn qualitativ hochwertig, auch gerne einmal an Realwaffen ge- baut. Für Militärnerds ein undenkbares Verhalten, für die Soldaten selbst völlig egal von wem es ist, wie es heißt etc. Hauptsache es erfüllt seinen Zweck. Andere Plattenträger & Chest-Riggs wie z.B. der von Lindnerhof Taktik (S. 30-33), ist nochmals anders entstan- den. Sieht man es ganz grob, handelt es sich dabei um ein Tactical Tailor Plattenträger, welcher in Flecktarn auf sehr hohem Niveau nachgebaut und anspruchsgerecht modifiziert wurde. Das Verhalten ist nicht neu und das beste Beispiel ist ver- mutlich die Bristol Schutzweste, welche zu IFOR, SFOR und frühen KFOR Zeiten von der Truppe noch in briti- schem DPM Tarnmuster getragen wurde. Zwischenzeit- lich ist die Weste modifiziert worden, in Flecktarn gefertigt und Truppenstandard (Mehler ST),- den man auf nahezu jedem Einsatzbild der Bundeswehr sieht. Kleinere Dinge wie z.B. Infrarotblitzer, Taschenlampen, Multitools, Spezialhelme usw. werden jedoch zum Groß- teil direkt übernommen, da eine Eigenfertigung sich nicht lohnen würde. Meist läuft es dann so ab, dass man bei den alliierten Spezialverbänden etwas sieht, einer es tauscht und wenn einer es erst einmal hat, viele es auch haben möchten und dann eine Sammelbestellung aufge- geben wird. Ausrüstung (Bild links): Kopf: Sprunggefechtshelm, Peltor Sprechsatz, MCU 2/P Oberkörper: Mehler SK, Blackhawk Draeger Weste, BW Kampfhandschuhe, Tropenfeldbluse Beine: KSK Hose, Lowa Combat Boot GTX, Holster, Ober- schenkel Maskentasche, Eagle Ind. SAS Holster Bewaffnung: G36-KA, P8


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