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KSK und die Öffentlichkeit Seit der Gründung der durchaus sinnvollen Truppe in Calw, schlägt dem KSK politisch ein rauer Wind um die Ohren. Das Problem hierbei ist, dass es in einem Land mit gemindertem Nationalstolz keine Eliten geben dürfte. Als wir Deutsche den 2. Weltkrieg verloren, büßten wir durch die Schreckenstaten dieser Jahre auch weite Bereiche unserer nationalen Identität ein. Ein Hitler schaffte es scheinbar Jahrhunderte von Luther, Schiller und Goethe zu löschen und alle verbanden mit unserem Land die Schrecken der Weltkriege. Nach 1945 folgten Geschichtsbücher, die von den Alliierten geschrieben wurden und bis heute vermittelt man uns in Schulen nahezu ausnahms- los wie schlimm wir doch waren (sind) und welche Schuld man sich da- mit auflud. Mein schulischer Geschichtsunterricht (Baden Württemberg) bestand z.B. mit Ausnahme eines Schuljahrs nur aus dem 2. Weltkrieg und der Rest der Deutschen Geschichte wurde maximal angeschnitten. Was die Sowjets machten wie z.B. KZs weiter betrieben, Massenverge- waltigungen, Vertreibung, eine Million Deutscher Zivilisten verschleppt in Arbeitslager, dass von über 3 Millionen Kriegsgefangenen nur noch 1,1 Millionen zurück kamen oder zum Ende hin westalliierte Bomben noch unnötig auf Städte fielen usw. - wurde nie thematisiert. Wie mir erging und ergeht es aber allen Deutschen und daraus resultiert ein völlig deformier- tes, polarisiertes Nationaldenken. Da wir uns kaum bewusst sind, was diese Nation durch ihr Handeln alles an Positivem hervorbrachte, folgen wir unserer antinationalen und pazi- fistischen Konditionierung und kritisieren daher am liebsten all das, was nicht unter völliger Einbeziehung der Bürger entschieden wurde. Dass hier viele Köche gerne mal den Brei verderben und manche Dinge nicht öffentlich entschieden werden können, will niemand akzeptieren. Nationalstolz oder elitäre Denkweisen existieren in den Köpfen also fast nicht, denn wer für sein Land einsteht oder es verteidigt wird von Kritikern immer versucht in das rechte Lager gesteckt zu werden – alleine eine unwahre Betitelung als „Rechter“ ist der gesellschaftliche Tod für die Per- son. Der Unterschied zwischen Nationalstolz und Rechtsradikalismus ist im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern auf dem Planeten nicht de- finiert. Wir sind derzeit so verkorkst, dass wir den Beruf Soldat als etwas Negatives sehen. Bei Todesmeldugen der im Krieg gefallenen Soldaten im TV schalten wir lieber mit dem Hintergedanken „was gingen die auch zum Bund“ um. Danach demonstrieren wir als Ventil der allgemeinen Un- zufriedenheit gegen einen Bahnhof oder Atomkraft und versuchen keinen Gedanken daran zu verschwenden wie es unseren Soldaten gerade er- geht. Ausrüstung (Bild links): Kopf: BW Gefechtshelm, schwarz lackierter Helmtarnbezug, Staubschutzbrille, Sprechsatz (ELNO) Oberkörper: Bristol Schutzweste (SAS Typ), KSK Kombi, US Nomex Pilotenhandschuhe, AN-PRC 148, Bergh. Seitentasche, Diverse Taschen in schwarz Beine: BW Kampfstiefel (altes Modell), Eagle Ind. SAS Holster Bewaffnung: G36-K, P8


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