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Ein Helm Paintjob ist eigentlich eine ganz leichte Sache. Das Wichtigste Bei unserem Prijon Helm hatten wir das Problem, dass der Innenhelm ist vorab, dass man auf gutes Ausgangsmaterial zurückgreifen kann. Der nicht entfernt werden konnte, weshalb wir ihn mit Plastikfolie ausstopften. Rest obliegt dem Talent desjenigen, welcher die Helme besprüht. So verhinderten wir, dass Sprühnebel auf die genieteten Riemen kam oder der Lack das Styropor im inneren des Helmes angriff. Genau dieses Können des Schöpfers stößt auch bei den Einsatzhelmen des KSK auf seine Grenzen. Schaut man sich originales Bildmaterial an, Der Helm wird einfach auf eine saubere Unterlage gelegt, optimal eignet so sieht man zwar lauter Helme, die zweckdienlich besprüht sind, jedoch sich ein alter Karton oder ein Holzbrett. Jetzt kann es auch schon los scheint mancher Helm der vor lauter Farbtupfer einem direkt ins Gesicht gehen, aber nur wenn der richtige Lack vorhanden ist. springen will nicht unbedingt „schön“. Nach unserem ersten Paintjobartikel (ASM 1), sahen wir etliche Bildein- Einen Talentwettbewerb gewinnt so mancher KSK Soldat nicht, aber wäh- sendungen von Waffen, bei denen man zwar nahezu alles richtig machte, rend es bei Sammlern und Reenactoren meist um eine gute Optik geht, jedoch nicht wie eindringlich gesagt auf den richtigen Lack zurück griff. interessiert es einen Kommandosoldaten meist herzlich wenig wie das Das Ergebnis waren eklig glänzende Airsofts mit den wildesten Farbtö- was er da auf der Rübe trägt bei anderen optisch ankommt. nen. Wir zeigen Euch deshalb auch kein wunderschönes Airbrush, sondern Egal wo ihr auch sparen möchtet, tut dies nicht beim Lack! Eine Farbdose ein Helm, wie er im Keller einer Kommandokompanie in wenigen Minuten aus dem Baumarkt auf der „Matt“ steht, hat weiterhin viel zu viel Glanz- entsteht. stoffe, weshalb mit solchen Farben lackierte Objekte einfach nur „pfui“ aussehen. Vorbereitung Ihr benötigt für das Vorhaben einen Helm, Werkzeug, die richtigen Sprüh- Wir haben schon einige Hersteller von militärischen Sprühlacken getestet dosen, Klettstoff und beidseitiges Klebeband. und auch wenn es wie Schleichwerbung klingen mag - die von Begadi sind die Besten! Welchen Helm ihr nehmt ist euch überlassen. Egal ob er aus Kevlar oder Plastik ist, alles funktioniert. Wichtig ist nur, dass Ihr vor dem Lackieren Wir haben uns für die Farben „sand“ und „brown“ entschieden und began- den Innenhelm entfernt. Dies geschieht üblicherweise über die Schrau- nen damit die Helme zuerst braun zu besprühen. Wichtig ist hierbei der ben an der Helmglocke mit passendem Werkzeug. richtige Abstand zum Helm, denn kommt ihr zu nahe, bilden sich schnell unschöne Farbnasen. Haltet also lieber etwas mehr Abstand und wenn Einfach die Schrauben lösen und das Inlay entfernen. Bei einem MICH es nicht gleich deckend ist, wartet einfachein paar Minuten bis es antrock- nehmt ihr zusätzlich noch normales Klebeband und klebt die Klettflächen net und geht noch einmal darüber. Die Grundierung in Braun hat auch ab, damit kein Sprühnebel die Funktion dieser beeinträchtigt. einen Grund, denn habt Ihr auf dem Helm mehrere Lackschichten in un-


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