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heit der Sea Shephard Conservation Society und ihrem Gründer Paul Watson, welcher durch die Serie „Whale Wars“ bekannt wurde, bisher zum Schutz der Meere mehrere Walfänger versenkt hat und von Japan als Ökoterroristen bezeichnet werden. Ob der Zweck in diesem Fall die Mittel heiligt oder nicht, sie haben auf der Fedcon meinen Schätzungen zufolge mehrere tausend Euro Spenden- gelder gesammelt und RDA`s gesamte Gage eingestrichen. Neben den offiziellen Programmpunkten konnte man auch lässig durch die Ausstellungsräume spazieren, sich mit Gleichgesinnten unterhalten und natürlich Geld in Merchandising investieren. Letzteres wurde man schnell los, wenn man das volle Programm wollte. Zu erwerben waren Autogramme, Photos mit den Stars, Meet & Greet`s und weiteres. Nur um einen klei- nen Einblick in mögliche Kosten für ein Wochenen- de auf der Fedcon zu geben: Das Goldticket (Vier Tage Eintritt, Autogramme und Pho- tos enthalten, Verpflegung und Plätze in den vorderen Rängen) kos- tet 500 €, wobei die 70 € pro Nacht in Sheraton oder Maritim noch nicht enthalten sind. Mit anderen Worten: Ein Conventionwochenende sprengt schnell die Kosten einer überdurchschnittlich teuren Airsoft-OP oder eines einwöchi- gen Mallorca Urlaubes. Doch soviele Eindrücke und verrückte Momente erlebt man nur selten und nachdem man drei Stunden lang durchgehend von diesem Wochenende erzählt hat, könnte man immer noch weiter aus- holen. Sieht man also von 80 € teuren Autogrammen ab und bezahlt nur 110 € Eintrittsgeld stimmt das Preis-Leistungsverhältnis definitiv. Direkt vor der Tür, wo man sich zum Abkühlen traf und seine Airsoft lässig um den Hals trug, lag der Flughafen und die Bushaltestelle des Eurovi- sion Song Contests, welche bereits zwei Wochen vor dem Contest oft genutzt wurde. Am Abend wandelte sich die Hotellobby zum Club und jeden Abend ging die Post ab.


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