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Die hinteren drei Lappen des Helmtarnbezugs wurden nicht über den Die Ausrüstung scheuert, verrutscht und zwickt manchmal, jedoch kann Innenhelm fixiert, sondern man ließ diese einfach heraus hängen. Dies man sich alles so zusammenwürfeln, wie es einem am Besten und vor al- deckte nahezu den gesamten Nackenbereich ab und schützte so vor ei- lem Zweckdienlichsten sitzt. Darunter fällt auch die Verwendung von zwei nem Sonnenbrand. Feldflaschen statt einer, welche eigentlich dem Soldaten zugewiesen war und nach den ersten Gefechten zum stillen Standard wurde. Auf den Helmtarnbezug ist man nicht unbedingt angewiesen. Hier kann man auch problemlos Helmnetze verwenden. Von grob- bis engmaschig Wer unsere Bilder sieht, dem fällt auch schnell auf, dass die Models dies- ist alles zu sehen gewesen. mal jeden Sumo-Kampf verlieren würden. Durch die Versorgungslage in der Pazifikregion sah man stellenweise Marines, welche man eher den Die Uniformhose wurde ebenfalls oft über den Gamaschen getragen, was dunklen Bereichen unserer Landesgeschichte zuordnen würde. Nimmt daraus resultiert, dass sie beim Gleiten immer mehr aus den Gamaschen man es also ganz genau, sollte man tunlichst vermeiden die Feldbluse im rutscht. Entweder ließ man dann auch zukünftig die Hose darüber oder Bauchbereich auf Spannung zu bringen. nahm dieses Gerutsche weiterhin in Kauf. Letzteres ergab dann Bilder von Marines, bei denen mal das eine Hosenbein in der Gamasche ist, während das andere darüber liegt. So gab es auch kaum Einheiten, die groß Wert auf die Trageweise der Koppel legten. Einmal ließ man die Tragevorrichtung einfach weg, ein anderes mal war die Feldbluse komplett aufgeknöpft wegen der Hitze und wieder ein anderes mal stand man mit einem Ärmel oben und dem anderen unten im Feld. Quelle: USMC Allgemein gilt, dass man die Uniform lieber eine Nummer größer beschaf- fen sollte, da dies einerseits aus zuvor benanntem Grund resultierte und andererseits auch klimabedingt größere Uniformen von den Soldaten verwendet wurden. Das USMC-Logo auf der Brust könnt ihr übrigens mittels Reiben mit ei- nem Handtuch und etwas Seifenwasser ausbleichen lassen. Vor allem bei dem gewollten Usedlook ist dies unbedingt zu empfehlen, da die Stempelung einfach viel zu massiv erscheint. Bei den Pistolenholstern müsst ihr ebenfalls etwas tricksen. Kommen diese mit dem Paket an, so strahlt euch erstmal ein ganz helles, hautfarbenes „etwas“ an. Weder haben die Holster den richtigen Farbton, noch sehen diese „speckig“ aus. Den benötigten Ge- brauchseffekt, erzielt man einfach indem man den Holster kom- plett mit Speiseöl bestreicht und danach mit einem Handtuch abtrocknet. Schon beim ersten Kontakt mit dem Öl wird er schön dunkel und erhält ein glaubwürdiges Erscheinungsbild. Habt ihr dann eure Kollegen zusammen und stellt das Iwo Jima-Bild nach, könnte euch nur noch die US-Flagge ein Schnäppchen schlagen. Die Anordnung der Sterne im 2. Weltkrieg entsprach nämlich nicht der heutigen: Mit nur 48 Sternen wurde sie erst mit Beitritt von Alaska und Hawaii am 4. Juli 1960 zu der heutigen - mit 50 Sternen (Bundesstaa- ten). Wer dann noch einen derart leeren Blick hin bekommt wie un- ser Jens (S. 24) hat das perfekte Erscheinungsbild zu diesem Thema. Bei Fragen oder Kritik stehen wir euch wie immer in unserem Forum zur Verfügung. (VL) Ausrüstung (Bild links): Kopf: M1 mit Helmtarnbezug; USMC Feldmütze Pazifiktarn Oberkörper: USMC Feldbluse Pazifiktarn Beine: USMC Feldhose; M38 Gamaschen; US Service Shoe Equipment: M36 Koppel; 2x Thompson 3er Magazintasche; Ka-Bar; M10 Feldflasche; M12 Holster; 1911 2er Magazintasche Bewaffnung: M1A1 Thompson; Colt 1911


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