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Die M1 Thompson (Cybergun) aus dem Bericht findet man als gute und ten), konnten wir große Unterschiede feststellen. Egal ob ein Originalkop- vor allem auch spielbare Airsoft bei den Händlern, welche von German pel zwischenzeitlich 70 Jahre alt ist, die Ösen halten besser als bei den Sport Guns beliefert werden. Kopien. Materialbeschaffung Nahezu alle Ausrüstungsgegenstände findet ihr über Händler, welche das Sortiment von Mil-Tec führen. Wir haben vieles bei „Ranger Jack“ ge- kauft. Das was man nicht findet, muss leider aus Übersee kommen. So kommen unsere klassisch olivgrüne USMC Uniform, die M1 Thompson Taschen und auch die Klappspatenhülle von „Royal Tiger Gear“ aus Hong Kong. Mit Ausnahme der Uniformen gilt hier als Faustformel: „Das Original ist trotzdem noch besser!“ Da wir die Shootings mit einem Originalkoppel und einem Replica machten (als auch Originaltaschen zur Verfügung hat- Quelle: USMC So kann es z.B. leicht sein, dass bei mehrfachem Wechseln der Trage- vorrichtung und Taschen die kleinen Metallringe einfach ausreißen. Die Verfügbarkeit der Originale ist komischerweise selbst heute noch besser gegeben, als bei Sammelthemen wie „Desert Storm“ - und vor allem auch finanzierbar. Der Tarnponcho, welchen wir verwendeten ist 1944 gestempelt wor- den und weist auf der grünen Seite ein zu dem bekannten Bild völ- lig unterschiedliches Tarnmuster auf (Siehe S.34). Die Grundfarbe ist grün mit aufgedrucktem Muster. Der Unterschied war jedoch gewollt, da man den Poncho auch wie ein Tarp nutzen sollte und dieser vor allem im Dschungel, im Ge- gensatz zu der Anwendung der Tarnuniform in der Bewegung, Vor- teile aufwies. Da es kein Replica des Ponchos gibt und dieser am Haversack gut sichtbar mitgeführt wurde, kommt man um ein Original nicht herum. Die Kosten der Gummiplane liegen bei ca. 100€ auf eBay oder bei „Ranger Jack“. Reenactment Tipps Um den Look etwas einsatznaher darzustellen, gibt es Details, welche man auf Originalbildern mit etwas Konzentration finden kann. Aus Mangel eines guten Sonnenschutzes gab das Marinecorps das aus, was man hatte. Im Pazifikkrieg sah man daher gerne mal Soldaten mit einem fast weißen, mit leichtem Blauschimmer versehenen Gesicht. Hierbei handelte es sich um nichts weiter als die damals genutzte Son- nenschutzcreme. Die Färbung selbst kam durch das verwendete Titan- dioxid. Wer es also völlig übertreiben möchte und nichts darauf gibt was Unwissende wohl von ihm halten, kann hier zur weißen Schminke grei- fen und ganz wenig schwarze Tarncreme einmischen. Die Sonnenschutzcreme wurde aber nicht nur geliebt. Aus diesem Grund schmierte ein Soldat diese maximal in das Gesicht, jedoch fast nie in den Nacken oder auf die Brust. Hier gibt es einen weiteren Trick, den man im Pazifikkrieg oft sah. Ausrüstung (Bild links): Kopf: M1 mit Helmtarnbezug Oberkörper: USMC Feldbluse Pazifiktarn Beine: USMC Feldhose; M38 Gamaschen; US Service Shoe Equipment: Tarnponcho Bewaffnung: M1 Carbine


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