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Guadalcanal Wenig koordiniert, schafften es die USA nicht ihre Versorgungslinien Als am 7. August 1942 rund 19.000 Marines auf Guadalcanal landeten, richtig aufzubauen und das Material vollständig abzuladen. Als die Japa- war dies der erste Schritt, um die Landstreitkräfte der Japaner anzugrei- ner mit der Gegenoffensive begannen und die Flotte abgezogen werden fen. Angefangen mit dem Beschuss der japanischen Stellungen durch musste, kam es so zu enormen Engpässen bei Material und Verpflegung. Marineartilleriegeschosse, stürmten die Marines der 1. Division gegen 9Uhr den Red Beach getauften Strandabschnitt der Insel. Geschwächt Die Japaner warfen binnen weniger Tage eine gleichwertige Armee in durch den Seebeschuss und zahlenmäßig unterlegen, mussten die Japa- das Kampfgeschehen und es folgten 6 Monate härteste Kämpfe über die ner sich zurückziehen und zusehen wie die Marines bis zum 9. August die Inselgruppe und vor Ihr zur See. Mit rund 24.600 Toten Japanischen In- Landung vollzogen und einen stabilen Brückenkopf errichteten. fanteriesoldaten und 1.768 gefallenen Marines endete am 9.2.1943 der Kampf um Guadalcanal mit der Einnahme der Insel durch die USA. Die Dringlichkeit des Angriffes begründete sich, da die Japaner an einem Flugplatz arbeiteten, welcher bei Fertigstellung dazu geführt hätte, dass große Teile des Südpazifiks dominiert werden hätten können. So war auch wenig verwunderlich, dass schon am Folgetag die halbfertige Lan- debahn von den Marines in Besitz genommen wurde. Dies geschah ohne viel Gegenwehr, da sich die Japaner fluchtartig, und unter Zurücklassung wichtigen Kriegsmaterials, in Richtung Inselinneres zurückzogen. Quelle: USMC Bougainville In Verlängerung der Salomonischen Inselkette befand sich ebenfalls die Insel Bougainville. Diese wurde schon 1942 durch die Japaner stark be- festigt und mit drei Flugplätzen im Osten, Norden und Süden versehen um Australien zu bedrohen. Mit dem Operationsnamen „Cherry Blossom“ begannen die Marines am 1. November 1943 mit der Landung der 3. Marine Division und dem 1. Marine Amphibious Corps. An der Operation beteiligten sich ebenfalls die Streitkräfte Australiens, Neuseelands und der Fijis. Mit rund 126.000 Mann stand man etwa 60.000 Japanern gegenüber und ließ sich auf ei- nen fast 10 monatigen Jungelkrieg ein. Einer der größten Feinde sollte hierbei die Malaria und Unterversorgung werden, welche schätzungswei- se 2/3 der Verluste bei den Japanern verursachte. Die Unterbrechung der Japanischen Nachschubwege durch die US Navy führten letztlich am 21. August 1944 zur Kapitulation der kaiserlichen Truppen. Über 20.000 Japaner fanden den Tot und auf Seiten der USA 1.243. Tarawa (Gilbertinseln) US Navy Admiral Nimitz verfolgte eine neue Taktik, genannt „Island Hop- ping“. Hierbei sollten die Mikronesischen Inseln anhand personeller und materieller Überlegenheit im Handstreich genommen werden. Erstes Ziel war die Insel Tarawa, welche von ca. 4.800 Japanern gehalten wurde. Dem setzte man das dreifache, sprich 18.600 Marines entgegen. Auch die Nachbarinseln wurden verteidigt, jedoch nicht mit dieser personellen Stärke. Insgesamt kamen 25.000 Mann auf US Seite zum Einsatz und 5.600 auf japanischer Seite. Binnen 4 Tagen fiel die Inselgruppe und le- diglich 300 Japaner überlebten den Angriff, während ca. 1000 Marines zu beklagen waren. Ausrüstung (Bild links): Kopf: M1 mit Helmtarnbezug Oberkörper: USMC Feldbluse Pazifiktarn Beine: USMC Feldhose Pazifiktarn; M38 Gamaschen; US Service Shoe Equipment: M36 Koppeltragegestell, M36 Koppel, M36 Magazintasche; M3 Messer in M6 Messerscheide; M12 Lederholster; M10 Feldflasche; Bewaffnung: Colt 1911; M1918 BAR


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