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Schwer angeschlagen von der Weltwirtschaftskrise 1929, wurden die China lag weiterhin im Bürgerkrieg und erst ein Waffenstillstand führte zur Stimmen der Unterstützer der Expansionspläne Japans immer lauter. Aufstellung chinesischer Armeen gegen Japan. Am 7. Juli 1937 mündete Was folgte war die Besetzung der chinesischen Gebiete der Mandschu- dies in den 2. japanisch-chinesischen Krieg, welcher 1940 mit der Erobe- rei. China selbst konnte sich aufgrund des laufenden Bürgerkriegs nicht rung Nordchinas vorerst zum Stillstand kam. ernsthaft wehren, antwortete jedoch mit einem Handelsembargo, wel- ches den Export um 5/6 zusammenschrumpfte. Was folgte waren die ers- Der Völkerbund war hilflos gegen das Vorgehen der Japaner, denn Em- ten Angriffe Japans auf das chinesische Festland im Jahr 1932. Bis 1936 bargos und scharfe Kritik zeigten keine Wirkung. Sich über den geschlos- setzte Japan dieses Vorgehen fort und brachte neben einigen chinesi- senen Pakt an das 3. Reich gebunden fühlend, war seitens der Japaner schen Provinzen sogar Teile der inneren Mongolei unter seine Kontrolle. die Lage zu den USA ebenfalls stark angespannt. Vom recht hilflosen Völkerbund scharf kritisiert, schloss Japan mit dem Dies resultierte daraus, da die USA zwar nicht aktiv in das Kriegsgesche- Deutschen Reich den Antikominternpakt und verbündete sich darüber hi- hen eingriffen, aber die Chinesen in großem Umfang mit Materiallieferun- naus auch in anderen Bereichen mit den Machthabern in Berlin. gen unterstützten. Auch das Freiwillgenschwadron der Flying Tigers (US Piloten die für China flogen) sorgte zusehends für Unmut in der japani- schen Bevölkerung. Die Gesamtlage führte auch zu einem Zusammen- rücken Japans und des 3. Reichs, welches in einer ähnlichen Beziehung zu den USA stand. Seinen Forderungen Nachdruck verleihend, verlegten die USA ihre Pazi- fikflotte von San Diego nach Pearl Harbor - ein Schachzug der gemacht wurde, um die Japaner vor einer Truppenverlegung nach Indochina zu warnen. Wie zum Trotz folgte darauf die Stationierung japanischer Trup- pen auf dem heutigen Gebiet Vietnams. Rechtlich legalisiert wurde dies über die Vichy Regierung Frankreichs, welche durch Deutschland kont- rolliert wurde und es so den Japanern erlaubte mit 40.000 Soldaten Indo- china zu besetzen. Die USA, Großbritannien und die Niederlande reagierten am 25. Juli 1941 mit einem Öl- und Stahlembargo auf das Handeln - Japans Indust- rie wurde schwer getroffen, denn 75% des Exportgeschäfts und 90% der Öl-Importe blieben nun aus. Ebenfalls wurden die Japanischen Gelder in den USA eingefrohren. Japan war zum Handeln gezwungen und was übrig blieb waren zwei Möglichkeiten. Die Eine war es, sich zum Spielball der USA machen zu lassen und über Eingeständnisse das Öl wieder fließen zu lassen - die Andere war, sich über einen Eroberungskrieg selbstständig und auf län- gere Zeit die benötigten Rohstoffe zu sichern. Keine fünf Monate nach der wirtschaftlichen Kriegserklärung der USA ge- gen Japan, folgte am 7. Dezember 1941 der heiße Krieg. Japan begann mit dem Angriff auf Malaysia und kaum eine halbe Stunde später auch mit dem berühmten Luftschlag auf Pearl Harbor. Bedingt durch andere Zeitzonen und der Tragweite des Angriffs auf die USA wird jedoch Pearl Harbor als offizieller Kriegsbeginn gewertet. Das USMC Die Geschichte des United States Marine Corps hat seine Wurzeln im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Kurz vor Kriegsausbruch stellte man auf Weisung des Kontinentalkongresses am 10. November 1775 zwei Bataillone der sogenannten „Contintal Marines“ auf. Das zu- erst angedachte Einsatzspektrum der Marineinfanterie wurde schon damals deutlich überschritten, indem man die Mari- nes nicht nur als Schwert der Navy betrachtete, sondern diese auch in klassich infanteristischen Szenarien einsetzte. Nur 8 Jahre später, im April 1783 wurden die Continental Marines als auch die Continental Navy zum Ende des Krieges hin aufgelöst. Mit Ausrüstung (Bild links): Kopf: M1 mit Helmtarnbezug (Sonnenschutzcreme) Oberkörper: USMC Feldbluse Beine: USMC Feldhose; M38 Gamaschen; US Service Shoe Equipment: M36 Koppeltragegestell; M23 Garand-Koppel; 2x M36 Magazintasche; Ka-Bar; M10 Feldflasche; M42 Verbandzeugtasche; Bandoleer; M36 Musette Tasche Bewaffnung: M1 Carbine


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